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Redlich, F.C. (1959). Die Psychoanalyse und das Wertproblem. Psyche – Z Psychoanal., 13(9):481-498.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(9):481-498

Die Psychoanalyse und das Wertproblem

F. C. Redlich

Einige Publikationen aus der letzten Zeit scheinen ein wiedererwachtes Interesse für das Wertproblem in der Psychoanalyse aufzuzeigen. In seine jüngsten Buch “Sigmund Freud and his Mission” (8) bezeichnet Erich Fromm die Psychoanalyse als eine neue Religion. Der Sozialwissenschaftler Rieff (25) nennt Freud im Titel seines Buches einen Moralisten. Mildred Burgum (2) schreibt über Werte und dynamische Psychotherapie; zwei weitere, vielseitige und interessante Arbeiten über dieses Thema stammen von Sol Ginsburg (9) und Ginsburg und Herma (10). Vor einiger Zeit lasen Helen MacLean, Donald Bloch und auch John Spiegel (28) an der Academy of Psychoanalysis über dasselbe Thema. Flugel (4) hat ein ausgezeichnetes Buch mit dem Titel “Man, Morals and Society” publiziert. Die hervorragendste Stellungnahme aus der Literatur ist schließlich das letzte Kapitel in Freuds “Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse” (5), das yorwiegend das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und philosophischen Systemen behandelt. Natürlich gibt es auch zahlreiche Beiträge zum Problem moralischer Werte in “Das Unbehagen in der Kultur”, in “Die Zukunft einer Illusion”, in den “Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse” und in seinen therapeutischen Arbeiten. In zwei sehr wichtigen Publikationen, einer vor und einer nach der “Neuen Folge der Vorlesungen” erschienen, beleuchtet Heinz Hartmann (11, 12) das Problem in seinen vielen Aspekten. Seine vor kurzem gehaltene Vorlesung über Freud und dessen Moralbegriffe habe ich leider nicht gehört. Auch die Veröffentlichungen von Philosophen und Sozialwissenschaftlern über das Wertproblem haben große Bedeutung für unsere Themenstellung; hier sind besonders die Arbeiten von Harold Lasswell (16), F. Kluckhohn (15) und J. Reid (24) wesentlich.

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