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PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

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Reich, A. Kries, I.v. (1960). Zum Problem der Gegenübertragung. Psyche – Z Psychoanal., 13(10):625-634.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(10):625-634

Zum Problem der Gegenübertragung

Annie Reich und Ilse v. Kries

Auf einer Tagung von Psychotherapeuten fiel in einer Diskussion über depressive Zustandsbilder das Wort: “Bei diesen Kranken besteht die Gefahr der Gegenübertragung in besonderem Maße.” Diese Formulierung wurde der Anlaß zu der vorliegenden Arbeit.

Die Zuwendung zum Thema “Gegenübertragung” ist in der psychoanalytischen Literatur recht zögernd erfolgt. Man hat sie—so wie jener Diskussionsredner — offenbar zunächst nur für eine ‘Gefahr’ eine Störung, einen technischen Fehler, der durch richtiges technisches Verhalten vermieden werden müsse und könne, gehalten. Ich meine allerdings, daß noch ein anderer gewichtiger Grund dieses Zögern erklärt, die Probleme der Gegenübertragung literarisch zu behandeln. In internen Diskussionen ist sicher schon viel früher und öfter davon gesprochen worden. Wenn wir die Gegenübertragung behandeln, müssen wir fast unausweichlich direkt oder indirekt auch von uns sprechen und kommen schnell an den Punkt, wo wir das zumutbare Maß an Selbstoffenbarung überschreiten müßten. Immerhin sind uns schon zahlreiche Autoren in der Erörterung unseres Problems vorausgegangen. Die Wandlungen und Fortschritte der psychoanalytischen Technik erlaubten nicht mehr, dem Thema auszuweichen. Bei Freud selbst finden wir verblüffend wenig. In einem Brief an Ferenczi vom 6.

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