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Matussek, P. (1960). Der Schizophrene Autismus in der Sicht Eines Kranken. Psyche – Z Psychoanal., 13(11):641-666.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(11):641-666

Der Schizophrene Autismus in der Sicht Eines Kranken

Paul Matussek

Im folgenden sollen einige psychodynamische Eigentümlichkeiten des schizophrenen Autismus an Hand der Selbstschilderung eines Patienten beschrieben werden. Da der Eigenbericht als solcher in manchen Punkten von den üblichen Selbstdarstellungen Schizophrener abweicht, vor allen Dingen hinsichtlich der Krankheitseinsicht, seien zunächst einige Bemerkungen darüber vorausgeschickt.

I

Selbstschilderungen Schizophrener sind seit Beginn der Psychiatrie bekannt. Ohne sie würde unser Wissen über die reichhaltige Erlebniswelt der Geisteskranken sehr gering sein. Daß der Schizophrene allerdings auf Grund seiner eigenen Erfahrung auch tiefere Erkenntnisse über das Wesen und die Zusammenhänge seiner Krankheit gewinnt, trifft im allgemeinen nicht zu. So verwundert es nicht, daß die Einsichten in die seelischen Hintergründe der Erkrankung in den schriftlich niedergelegten Selbstschilderungen Schizophrener äußerst gering sind.

Die meisten Selbstschilderungen beschränken sich auf das in der Psychose Erlebte. Reflexionen ßber irgendwelche “Ursachen” treten hinter der Deskription des Erlebten zurück. Der Umfang des Mitgeteilten und die Genauigkeit, mit der die psychotischen Erfahrungen beschrieben werden, hängen nicht nur von der Art der Psychose, der Krankheitseinsicht, der Intelligenz, den darstellerischen Fähigkeiten usw. ab. Auch das Verhältnis zum Arzt spielt eine wesentliche Rolle, worauf bei der psychopathologischen Bearbeitung der Selbstschilderungen vielleicht zu wenig geachtet wurde.

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