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Loch, W. (1959). Sakel, Manfred: Schizophrenia. New York (Philosophical Library), 1958, 335 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 13(4):763-764.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(4):763-764

Sakel, Manfred: Schizophrenia. New York (Philosophical Library), 1958, 335 Seiten.

Review by:
W. Loch

In dem Werk gibt uns der unlängst verstorbene Entdecker der Insulin-Schockbehandlung nach einem einleitenden, seine Weltanschauung spiegelnden Kapitel “Der Mensch und seine Seele” einen Gesamtüberblich über seine Auffassungen zur Theorie und Insulin-Therapie der Schizophrenie. Es ist dadurch ein höchst persönliches Buch geworden, worin sein Reiz wie auch seine Begrenzung liegen. Begrenzung insofer, als eine kritische Diskussion des eigenen Standpunktes (etwa zur Ätiologie er Schizophrenie und zur therapeutischen Wirksamkeit der Methode) vermieden wird. Reizvoll hingegen ist es zu sehen, wie Beobachtung und Arbeitshypothesenbildung im Geiste eines großen Forschers zusammenwirken müssen, damit die Entdeckung gelingt und — was ebnenso wichtig ist — ausgebaut wird. Diesbezügliche Einzelheiten zu referieren, ist hier nicht der Ort. Es wird aber den Leser dieser Zeitschrift interessieren, daß ein so eminent somavisch eingestellter Forscher wie der Autor für die Entstehung der Schizophrenie eine Vielzahl von Schädigungen verantwortlich macht und dabei rein psychischten Noxn denselben Stellenwert wie rein somatischen Noxen beimißt (Seite 239).

Als klare Folge dieser Auffassung ist der verf. weiterhin der Meinung, daß Psychotherapie und Psychohygiene nicht nur “Adjuvantien” der Insulinkur seine dürfen, sondern als “lebenswichtige und wesentliche Basis der Behandlung” zu gelten haben (Seite 263).

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