Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To limit search results by article type…

PEP-Web Tip of the Day

Looking for an Abstract? Article? Review? Commentary? You can choose the type of document to be displayed in your search results by using the Type feature of the Search Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Munder, G. (1959). Zeitschrioen in Übersicht: Weigert, Edith: Problems of Communication in Psychotherapy (Psychiatry, Journal for the study of interpersonal processes, Vol. XXI, 1958, Nr. 3, Seite 241 ff.).. Psyche – Z Psychoanal., 13(4):799-800.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(4):799-800

Zeitschrioen in Übersicht: Weigert, Edith: Problems of Communication in Psychotherapy (Psychiatry, Journal for the study of interpersonal processes, Vol. XXI, 1958, Nr. 3, Seite 241 ff.).

Review by:
G. Munder

Die Verf. behandelt die Frage, welche Art von Kommunikation zwischen Arzt und Patient in der psychotherapeutischen Behandlung sinnvoll und wirksam ist. Fernerhin erörtert sie Störungen und Verfälschungen der kommunikativen Beziehung, die durch infantile Ängste des Patienten und die sich gegen sie richtenden veralteten Abwehramaßnahmen hervorgerufen werden.

Nach J. Ruesch unterscheidet sie zwischen der Organsprache der glatten Muskulatur, der Verhaltenssprache der quergestreiften Muskuiatur und der Verbalsprache und stellt fest, daß die nichtverbale Kommunikation des Patienten während langer Strechken der Psychotherapie vorherrscht, da die Wurzelp der seelischen Störungen bis zur Ebene der präverbalen infantilen Entwicklung reichen. Diesk trifft besonders für den psychotischen Kranken zu, dessen exzessive Angstzustände aus drohendem Identitätsverlust und dessen Abstraktionsschwäche eine verbale Kommunikation stören oder verhindern. Die nichtverbale, intuitive Kommunikation des Psychiaters z. B. in Form von Gesten oder auch therapeutischen Maßnahmen kann zwar erste Glieber einer Kommunikationskette begründen, jedoch nicht die Ursachen des zurgrunde liegenden Konflikts beseitisgen. Nur die sich allmählich entwickelnde, sinnvolle, verbale Kommunikation ist daher als Prüfstein der Genesung anzusehen. Der Kranke, der nurungern das Stadium “der unmittel baren symbolischen Befriedigung” verläßt, um die Kommunikation auf der Ebene der Abstraktion zu bejahen, lernt mit Hilfe der freien Assoziation sich auszudrücken und stellt somit seine kommunikativen Brücken zur Umwelt wieder her, die unter dem Druck der Angst zusammengebrochen waren.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.