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Loch, W. (1959). Begriff und Funktion der Angst in der Psychoanalyse. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):801-816.
    

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):801-816

Begriff und Funktion der Angst in der Psychoanalyse

Wolfgang Loch

Für die Untersuchung eines psychischen Tatbestandes werden heutzutage vorwiegend drei Methoden benützt:

1.   Man versucht, eine psychische Gegebenheit, eine Empfindung, eine Stimmung, möglichst genau innerlich zu erfassen, abzugrenzen, sich selbst lebendig zu machen. Man engt sie begrifflich ein und bekommt sie dadurch in den Griff. Das ist das Verfahren der “deskriptiven Phänomenologie” (Jaspers).

2.   Man untersucht das Gesamt der psychischen Phänomene eines Subjekts im Hinblick auf die sie ermöglichenden vorgängigen Befindlichkeiten, d. h., man versucht, ihre spezifischen So-Seins-Qualitäten vom jeweiligen Daseinsentwurf her transparent zu machen. Das ist die Methode der Daseinsanalyse.

3.   Man prüft das psychisch Vorgefundene auf seine Herkunft und Bestandteile, auf seinen Entstehungsprozeß in der Zeit und aus seinen Teilen, treibt also kausalgenetische Reduktion und Elementaranalyse. Das ist die Methode der Tiefenpsychologie.

Im Speziellen bedeutet diese letztere Methode die psychoanalytische Auflösung des Phänomens oder, wie wir in der ärztlichen Praxis zu sagen gewohnt sind, des Symptoms, im Hinblick auf die sich in ihm manifestierenden Triebe und Triebabkömmlinge und Aufhellung der zwischen Symptom und biopsychologischer Entwicklungsphase bestehenden Zuordnungen. Auf diese Weise werden Aussagen über die phasenspezifische Erscheinungs- und Erlebnisform und ihren phasenspezifischen Inhalt ermittelt.

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