Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To access to IJP Open with a PEP-Web subscription…

PEP-Web Tip of the Day

Having a PEP-Web subscription grants you access to IJP Open. This new feature allows you to access and review some articles of the International Journal of Psychoanalysis before their publication. The free subscription to IJP Open is required, and you can access it by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Wilhelm, W. (1959). Hart, David L.: Der tiefenpsychologische Begriff der Kompensation. ZĂĽrich (Origo Verlag) 1956, 194 Seiten, 13,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):827-829.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):827-829

Hart, David L.: Der tiefenpsychologische Begriff der Kompensation. Zürich (Origo Verlag) 1956, 194 Seiten, 13,80 DM.

Review by:
W. Wilhelm

Der Praktiker auf einem der Gebiete angewandter Psychologie wird froh sein, eine zugleich so grundsätzliche und umfassende Arbeit der theoretischen Psychologie in die Hand zu bekommen, wie sie das vorliegende Buch darstellt. Ahnlich der in den letzten Jahrzehnten entscheidend gewordenen Bedeutung der theoretischen Physik in den Naturwissenschaften ist auch bei immer feiner werdender Differenzierung der menschenkundlichen Thematik die Wichtigkeit einer stets erneuten theoretischen Feldbesinnung immer eindeutiger geworden; empirische Frgebnisse wollen in große Zusammenhänge eingegliedert sein, wenn ihr Gehalt sich auf die Dauer auswirken soll.

Es ist verständlich, daß D. L. Hart den auf den “Kompensationsphänomenen” beruhenden Kompensationsbegriff in der Tiefenpsychologie für zentral hält; drückt er doch die “Beziehung inner-seelischer Kräfte untereinander” aus. Jeder der zehn ausführlich untersuchten klassischen Autoren der Tiefenpsychologie arbeitet auf seine Weise mit dem Kompensationsbegriff, ob er ihn nun direkt gebraucht oder umschreibt. Bemerkenswert ist, daß der Begriff selbst, wie Hart ausführt, bereits aus vortiefen-psychologischer Zeit stammt: aus der Nervenphysiologie G. Antons (1906); er wurde von Anton schon ganz im späteren Sinne Adlers verwandt, nämlich als Bezeichnung von Ausgleichsbe-strebungen gegenüber Minderwertigkeiten.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.