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Krausser, P. (1959). Rothstein, Jerome: Communication, Organization and Science. With a foreword by C. A. Muses. Indian Hills, Colorado, USA (The Falcon's Wing Press) 1958, XCVI u. 110 Seiten, 3,50 $.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):860-862.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):860-862

Rothstein, Jerome: Communication, Organization and Science. With a foreword by C. A. Muses. Indian Hills, Colorado, USA (The Falcon's Wing Press) 1958, XCVI u. 110 Seiten, 3,50 $.

Review by:
P. Krausser

Es handelt sich eigentlich um zwei Bücher. Das sogenannte Vorwort von C. A. Muses umfaßt nahezu die Hälfte des Bandes. Beide Autoren schreiben gut und sehr dicht—ohne Redundanz möchte man im Fachjargon der Informationstheoretiker sagen. Das verhindert allerdings die tatsächliche Einlösung von Muses Versprechen, er wollees dem “intelligenten Laien” ermöglichen, das Buch im wesentlichen ohne weiteres zu verstehen. Demgegenüber ist zu sagen, daß sowohl Muses wie Rothstein nur von solchen Lesern wirklich einigermaßen zu verstehen sind, die ein nicht unbeträchtliches Maß an Kenntnissen auf dem Gebiet der Kybernetik und gute Grundlagenkenntnisse in der Topologie (für Muses) oder in der Physik, insbesondere der Thermodynamik (für Rothstein) mitbringen. Das erste wird freilich bei den meisten heutigen Psychologen der Fall sein, denn im Rahmen jenes Kapitels der Psychologie, das den Titel “Lerntheorie” trägt, ist die enge Berührung von Informationstheorie, Spieltheorie und Psychologie seit längerem deutlich.

Es ist nicht falsch, wenn im Klappentext, in einem Zitat aus der Besprechung des Buches durch P. W. Bridgman und im Vorwort von Rothstein angedeutet wird, dieses Buch habe auch für Psychologen, Soziologen, Philosophen und Logiker Interesse. Es muß jedoch angemerkt werden, daß es fast durchweg dem Psychologen und Soziologen als Leser überlassen wird, die entsprechenden Verbindungen und Folgerungen zu ziehen. Direkte oder eingehende Stellungnahmen zu Problemen dieser Bereiche und Anwendung des Gesagten auf psychologische und soziologische Probleme finden sich—soweit wir sehen—nicht. Über die Bedeutung der Informationstheorie für die Psychologie erfährt man wohl in jedem guten Handoder Lehrbuch der Psychologie heute schon mehr als hier. Dennoch kann man mit einem gewissen Recht erwarten, daß alle an den Entwicklungen der modernen Naturwissenschaft interessierten Leser in dem Buch Anregungen (oder Argernisse) finden werden. Das eigentlich Spezifische an ihm ist nämlich der “Nonkonformismus” der beiden Autoren, besonders von Muses.

“Nonkonformismus”

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