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Krausser, P. (1959). Brinton, Crane: Die Revolution und ihre Gesetze. Frankfurt a. M. (Nest Verlag) 1959, 366 Seiten und Register, 12,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):862-864.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):862-864

Brinton, Crane: Die Revolution und ihre Gesetze. Frankfurt a. M. (Nest Verlag) 1959, 366 Seiten und Register, 12,80 DM.

Review by:
P. Krausser

Die Personalunion von Geschichte und Soziologie, wie sie bei Crane Brinton vorliegt, der Professor der Geschichte an der Universität Harvard und zugleich ein Soziologe von internationalem Rang ist, scheint sehr vorteilhaft. Nicht völlig ohne Anlaß wird der Soziologie bisweilen immer noch der Vorwurf gemacht, keine Wissenschaft zu sein. Brintons Buch aber zeigt, daß sie heute jedenfalls Wissenschaft sein und in echt wissenschaftlichem Ton vorgetragen werden kann und daß sich ches beides—wie bei den besten Historikern—mit einem klaren und literarisch guten Stil des Vortrages vereinen läßt. Deshalb allein schon ist es sehr zu be-grüßen, daß uns nun die “Anatomie der Revolution” (Originaltitel) deutsch und zwar in einer guten Übersetzung vorliegt.

Was Brinton als sozusagen exemplarische Falle für eine Klasse oder Art von Revolution anatomisch seziert und vergleicht, sind vier historische Revolutionen: die englische von 1642, die amerikanische von 1776, die französische von 1789 und die russische von 1917. Der Grund für die Auswahl liegt einfach darin, daß es sich um die vier erfolgreichen historischen Revolutionen handelt, die verhältnismäßig am besten untersucht sind. Es wird keineswegs, wie etwa der Titel, insbesondere der deutsche, vermuten lassen könnte, der unwissenschaftliche Anspruch erhoben, eine vollständige Soziologie oder gar echte Gesetze der Revolution (in Analogie zu denen der Naturwissenschaft) zu geben, die nun zu Voraussagen über künftige Revolutionen dienen könnten.

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