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PEP-Web Tip of the Day

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Vogel, H. (1959). Klopfer, Bruno et al.: Developments in the Rorschach Technique. Vol. II Fields of Application. New York (World Book Company) 1956, 828 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):864-864.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):864-864

Klopfer, Bruno et al.: Developments in the Rorschach Technique. Vol. II Fields of Application. New York (World Book Company) 1956, 828 Seiten.

Review by:
H. Vogel

Der erste Band der “Developments” mit seiner außerordentlich klaren und systematischen Darstellung der Methode Klopfers in der Durchführung und Auswertung des Rorschach-Tests wird gefolgt von einem zweiten Band über Anwendungsgebiete des Verfahrens. Diese werden in vier Hauptkapiteln disku-tiert: Genetische Psychologie, medzinische Psychologie, Sozialpsychologie—Anthropologie—Industriepsychologie, diagnostische Praxis und projektive Theorie. Den Abschluß bildet eine Rorschach-Bibliographie in zwei Teilen, alphabetisch bis 1945 mit 786 Titeln und nach Sachgebieten geordnet von 1945 bis 1955 mit insgesamt 1899 Titeln.

Obwohl eine größere Zahl von Mitver-fassern—nicht weniger als sechzehn—zu dieser Arbeit beigesteuert haben, ist durch wohlkoordinierte Zusammen-arbeit ein geschlossenes Ganzes entstanden, das eine Fülle von experimentellen Ergebnissen und empirischen Erfahrungen auf den verschiedenen Sektoren enthält. Die Einheitlichkeit wird durch die Tatsache unterstrichen, daß durchgängig der Akzent auf den qualitativen Zugang gelegt wird und gelegentlich etwas überflüssige Verurteilungen der quantitativ-statistischen Methoden geäußert werden. In dieser Hinsicht erscheint die Haltung der Verf. eher einseitig, und es tritt auch hier deutlich zutage, daß die relativen Stellenwerte der beiden Methoden noch nicht bestimmt werden künnen und eine echte Integration noch in fernerer Zukunft liegen dürfte. Die für den klinischen Diagnostiker besonders interessanten Abschnitte über die klinische Situation, Differentialdiagno-stik und Diagnostik organischer Hirnschädigungen sind gut geschrieben und die praktischen Beispielsfälle ausgezeichnet analysiert. Sehr empfehlenswert erscheinen auch die Beiträge zur Anwendung des Verfahrens bei Kindern, insbesondere der Abschnitt über die Entwicklung der Perzeption im Rorschach. Die Bibliographie über Rorschach-Literatur ist wohl die bisher vollständigste und für Forschungs-zwecke nicht zu entbehren.

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