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Kohn, R. (1959). Anthroplogir: Hengstenberg, Hans-Eduard: Philoso-phische Anthropologie. Stuttgart (W. Kohlhammer) 1957, X und 396 Seiten, 24,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):865-868.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):865-868

Anthroplogir: Hengstenberg, Hans-Eduard: Philoso-phische Anthropologie. Stuttgart (W. Kohlhammer) 1957, X und 396 Seiten, 24,— DM.

Review by:
R. Kohn

Das Werk gibt “eine Richte in der modernen Daseinssituation”. Die Sterne stünden ungünstig für die Konzeption einer Anthropologie. “Die Anthropologie gedeiht nicht bei einer völligen ‘Hauslosigkeit’ (M. Buber) des Menschen.” Mehr noch—über ihr scheint ein Verhängnis zu lasten: “in Zeiten sozialer Ausgeglichenheit entsteht die anthropologische Frage nicht, bei Störung des sozialen Bezugs kann sie nicht wahr beantwortet werden”. Wer befürchtet, der Verf. könnte sich ange-sichts eines solchen Dilemmas auf Fundamentalerörterungen zurückgeworfen sehen und anstatt sich gleich auf ein unsicheres Geschäft einzulassen, genö-tigt finden, dieser Disziplin den Prozeß zu machen, um allererst Sicherheit über die Bedingungen der Möglichkeit ihrer Ansprüche und Aussichten zu beschaffen, ist erstaunt, wie wenig sich der Verf. von den Problemen, die solche Verhängnisse aufwerfen, entmutigt zeigt: “es bleibtnur ein Weg: den Menschen an jenem Punkt anzusprechen und ihn von jenem Punkt her zu interpretieren, wo er noch gemeinschaftsfähig ist. Dieser Punkt ist die vorrationale Kontaktnahme mit begegnendem Seiendem überhaupt, sei es Mitmensch, Tier, Pflanze oder Ding. Hier geht es um Ur-entscheidungen … ob wir uns dem konkret Begegnenden des Alltags ehrfürch-tig hingebend öffnen—eine Haltung, die wir im folgenden als ‘Sachlichkeit’ beschreiben wollen, oder … verschließen, indem wir es unserer Willkür ausliefern—eine Haltung, die wir als ‘Un-sachlichkeit’ beschreiben werden.

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