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Kunz, H. (1959). Friederichs, Karl: Lebensdauer, Altern und Tod. Frankfurt a. M. (Vittorio Klostermann) 1959, 211 Seiten, 13,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):870-870.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):870-870

Friederichs, Karl: Lebensdauer, Altern und Tod. Frankfurt a. M. (Vittorio Klostermann) 1959, 211 Seiten, 13,50 DM.

Review by:
H. Kunz

Im Unterschied zu den anderen Darstel-lungen der Alterskunde will Friederichs ihren Gegenstand “von jedem möglichen Standpunkt” aus, also biologisch, medizinisch, psychologisch, soziologisch, philosophisch und religiös betrachten. Faktisch überwiegt freilich, was ja der Sache angemessen ist, der biologische Aspekt. So werden nach einer kurzen Erörterung des Problems der sogenannten potentiellen Unsterblichkeit der Protisten eine Fülle von Tatsachen über das Altern, den Alterstod und die Lebensdauer bei Pflanzen, Tieren und Menschen zuverlässig berichtet. Einzelne Themen, wie etwa die Verjüngung bei niederen und höheren Tieren und beim Menschen oder die Bedeutung des Le-bensalters bei der Zeugung für die Be-schaffenheit der Nachkommenschaft er-fahren eine ausführlichere kritische Behandlung. Die Erwägungen über den “Sinn von Altern und Tod” leiden unter der Unklarheit des führenden Be-griffs des Lebens als “Sinngestalt”. In diesem Zusammenhang findet sich dann auch eine für einen Zoologen über-raschende und in ihrer Naivität entwaffnende Stelle wie die folgende: “Der Heuschrecke, die sich fortgepflanzt hat, ist noch eine kurze Dauer vergönnt, in der das Männchen seinen Gesang zum Ausdruck des Lebensgefühls fortsetzt und sich des Lebens freut, bis der Frost ihm ein sanftes Ende bereitet, nachdem es sich in seiner Art vollendet hat.” Dadurch ist man etwas vorbereitet auf das letzte Kapitel, welches mit “das große Rätsel” überschrieben ist und in wel-chem der Verf. “Parapsychologie und Mystik als Erkenntnisquellen” beizieht. Er findet die noch vor einigen Jahr-zehnten errichtete “Mauer von Vorur-teilen” nicht mehr zeitgemäß “glaubt”, ohne anscheinend über eigene einschlägige Erfahrungen zu verfügen und mit den Taschenspielerkünsten mancher “Medien” vertraut zu sein, an die parapsychologischen “Tatsachen”.

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