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Müller-Braunschweig, H. (1959). Jugendpsychologie UND -THERAPIE: Zulliger, Hans: Jugendliche und Halbstarke. Zürich-Stuttgart (Werner Classen) 1958, 119 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):871-873.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):871-873

Jugendpsychologie UND -THERAPIE: Zulliger, Hans: Jugendliche und Halbstarke. Zürich-Stuttgart (Werner Classen) 1958, 119 Seiten.

Review by:
H. Müller-Braunschweig

Die jüngste Veröffentlichung Zulligers behandelt die wichtigsten Probleme der Vorpubertät und Pubertät bei der männlichen und weiblichen Jugend. Sie zeigt die Hintergründe der häufig auffälligen Verhaltensweisen und gibt Hinweise für pädagogische Maßnahmen, die dieser Alterstufe gerecht werden.

Die psychologische Aufgabe der Pubertät ist die Lösung der kindlichen Bindungen an das Elternhaus. Der Jugendliche muß die Fähigkeit erwerben, selbständig neue Bindungen an den Liebes-partner, an einen gewählten Beruf und—allgemeiner gesagt—an die Werte und Normen der Erwachsenenwelt eingehen zu können.

Beim Jungen erwacht in der Vorpubertät ein starker Drang nach Entfaltung der Sinnestätigkeit und der körpenlichen Kraft. Er sucht das Abenteuer, das oft durch die damit verbundene Überschreitung der Gesetze oder der elterlichen Verbote einen besonderen Reiz erhält. Auch die Mädchen tendieren zu einer jungenhaften Verhaltensweise und sind häufig mit ihrer weiblichen Rolle unzufrieden. Der Junge versucht die eigene Notsituation (Beunruhigung durch die körperlichen Veränderungen, Unsicherheit, Opposition gegen die bisher bestehenden Normen) durch Zusammenschluß zu Horden und Banden zu bewältigen, wobei der (kräftigste, geschickteste) Anführer das gemeinsame Ideal der sich untereinander und mit dem Anführer identifizierenden Mitglieder darstellt.

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