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Biermann, G. (1959). Das öffentliche pädagogische Gespräch: Der überforderte Schüler. Notstände im Erziehungs-und Bildungswesen und deren Linderung. Essen (Neue deutsche Schule Verlagsges.) 1958, 119 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):875-875.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):875-875

Das öffentliche pädagogische Gespräch: Der überforderte Schüler. Notstände im Erziehungs-und Bildungswesen und deren Linderung. Essen (Neue deutsche Schule Verlagsges.) 1958, 119 Seiten.

Review by:
G. Biermann

Die Nöte unserer Sdiulkinder sind — 13 Jahre nach dem Kriege — so groß geworden, daß sich unter dem Druck der Öffentlichkeit die an Erziehungsfragen Interessierten wiederholt genötigt sahen, in gemeinsamen Aussprachen nach Auswegen zu suchen.

In einem soldien Gesprädi am Runden Tisch berichtete Undeutsch über die allgemeine Überforderungssituation des Schulkindes, Rutenfranz über physiologische Leistungsgrenzen des Kindes (siehe auch Ref. Psyche XI, 879), Pott über die speziellen Probleme der Schulanfänger, Frommberger (Ref. Psyche IX, 861) über die Situation des Volks-schullehrers und Freitag über die Schulüberforderung aus der Sicht des Arztes. Wenn von den Beteiligten zahlreiche innere und äußere Ursachen für die Überforderung unserer Schuljugend zusammengetragen wurden, so war letztlich das Problem auf die Entleerung unseres Daseins und die mangelnde erzieherische Verantwortung der in Arbeitswahn und Betriebsamkeit engagierten Eltern zurückzuführen.

Die Diskussion ergab nodi folgende bemerkenswerte Tatsachen: Während Rußland und USA am meisten Mittel für Erziehungs-und Bildungszwecke zur Verfügung stellen, folgt Deutschland erst an 12. Stelle. — Bei einer Umfrage erweist sich die Schulüber-forderung in diesem Ausmaß als ein spezifisch deutsches Problem. — Einzelne Erzieherpersönlichkeiten mit Mut zu Selbstverantwortung und Eigeninitiative werden trotz lähmender Verwaltungsmaßnahmen mit dem Problem der Schulüberforderung fertig.

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