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Eicke, D. (1959). Mensching, Gustav: Das Wunder im Glauben und Aberglauben der Völker. Leiden (Verlag Brill) 1957, 123 Seiten, 14, — DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):878-878.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):878-878

Mensching, Gustav: Das Wunder im Glauben und Aberglauben der Völker. Leiden (Verlag Brill) 1957, 123 Seiten, 14, — DM.

Review by:
D. Eicke

Es handelt sich um eine religionsphilosophische Abhandlung über den Begriff des Wunders. Wie bei anderen Arbeiten des Verf. erfreut die Klarheit der Darstellung.

Es werden keine Wunder geschildert und auch nicht von der Psychologie derjenigen, die Wunder erlebten, berichtet. Der Verf. schildert an Hand der verschiedenen Religionsformen (Natur-, Kultur-, Universal-Religionen), daß Wunder immer nur als Glaubenserlebnisse verstanden werden können, dort, woein Mensch das Göttliche als wirkend erlebt, sei es in einem außergewöhnlichen Ereignis, sei es in einem für einen Außenstehenden alltäglichen Geschehen. Weder läßt sich das Wunder gegen die Naturgesetzlichkeit abgrenzen (wobei zu bedenken ist, daß das Wissen der Wissenschaft ständig überholt wird), noch läßt sich das Wirken Gottes (Verf. spricht vom “Numinosen”) dabei wissenschaftlich abgrenzen.

Uns erscheint wichtig, daß psychologische Betrachtungen derjenigen historicschen Gestalten, die Wunder erlebten oder bewirkten, nach diesen Feststellungen immer an dem Wesen der Sache vorbeigehen müssen. Verf. sagt hierzu beispielsweise: “Visionen mogen den höchsten Grad persönlicher Gewißheit haben, eine objektive Verbindlichkeit haben sie sicher nicht” (Seite 112).

Über das Wunder im Aberglauben erfahren wir wenig. Verf. meint, daß Glaube und Aberglaube schlecht abgrenzbar sind. Er bezeichnet als Wunder im Aberglauben das magische Wirken. Gemeint ist wohl, daß der abergläubische Mensch Wunder nicht bei Gott, sondern bei anderen Mächten sucht.

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