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Munder, G. (1960). Göppert, Hans: Zwangskrankheit und Depersonalisation. Basel—New York (S. Karger) 1960, 84 Seiten, 13, 50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(12):921-926.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(12):921-926

Göppert, Hans: Zwangskrankheit und Depersonalisation. Basel—New York (S. Karger) 1960, 84 Seiten, 13, 50 DM.

Review by:
G. Munder

Diese gedankenreiche Studie befaßt sich mit einem Krankheitsbild, das sich ganz besonders eignet, als Prüfstein für die Reichweite einer psychopathologischen Forschungsrichtung zu dienen; denn es ist, um mit S. Freud zu sprechen, “die Mannigfaltigkeit in den Erscheinungen der Zwangsneurose eine so großartige, daß es noch keiner Bemühung gelungen ist, eine zusammenhängende Synthese aller ihrer Variationen zu geben”, (S. Freud, Ges. Werke Bd. XIV, S.148). Auch der Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht, “die Frage nach dem Wesen der Zwangskrankheit neu zu stellen und den Horizont ihrer Deutungsmöglichkeiten zu erweitern” und wird hierbei von der Absicht, geleitet, das Wesen dieser Krankheit als “Störung der personalen Selbstverwirklichung” zu deuten. Bevor er sich jedoch dieser Aufgabe unterzieht, vermittelt er dem Leser einen kurzen, inhaltsreichen Überblick über die wichtigsten Interpretationen der Zwangskrankheit, in dem vor allem zwei sich methodisch unterscheidende Formen der Betrachtung dargestellt werden: “Die tiefenanalytische Forschung, die durch Sigmund Freud eingeleitet wurde” und die “phänomenologische Forschungsrichtung, die von der Frage ausgeht, in welcher Weise die personale Selbstverwirklichung gestört ist”.

Wie Göppert mit Recht betont, hat die Mannigfaltigkeit der Aspekte bei den wichtigsten Interpretationen der Zwangskrankheit ihre Ursache “nicht so sehr in Gegensätzlichkeiten und Divergenzen im Hinblick auf den objektiven Sachverhalt, sondern sie beruht mehr darauf, daß die verschiedenen Autoren jeweils von anderen Formen der Betrachtung ausgehen”.

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