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Engel, S.W. (1960). Jersild, Jens: Boy prostitution. Kopenhagen (G. E. C. Gad) 1956, 102 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 13(12):933-934.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(12):933-934

Jersild, Jens: Boy prostitution. Kopenhagen (G. E. C. Gad) 1956, 102 Seiten.

Review by:
S. W. Engel

Das Problem der männlichen Prostituierten, das nach den Erfahrungen des Verf. in Kopenhagen nicht viel anders liegt als in den übrigen europäischen Hauptstädten, ihre Gefahren, nämlich die Verbindung mit der Kriminalität, und der Kampf dagegen beschäftigen das an statistischem Material und graphischen Darstellungen reiche Buch. An 8 Biographien von Strichjungen wird gezeigt, wie sie dazu und zur Verflechtung mit Diebstahl, Erpressung und Mord kamen, und wie bisweilen kriminelle Handlungen schon vorhergingen. Meist schwieriges Milieu bzw. Entwicklung. Eine Übersicht über die Altersverteilung von 300 untersuchten Berufsprostituierten zeigt, daß 33% unter 18 Jahren lagen, 45% zwischen 18 und 21 und 22% über 21. Das Ausmaß der männlichen Prostitution in Dänemark ist nicht klar zu übersehen. Verf. glaubt, daß die Zahl der männlichen Homosexuellen der Gesamtbevölkerung unter 2% liegt. Den aufschlußreichsten Aspekt gibt wohl die Feststellung, daß von den erwähnten 300 Jugendlichen 85% heterosexuellen, 12,7% bisexuellen und 2,3% das heißt nur 7 Jungen von 300 homosexuellen Typs sein sollen. In dem hohen Bestand an Heterosexuellen unter den Strichjungen sieht Verf. ein Zeichen dafür, wie gefährlich die Prostitution als solche ist, da sie zur homoerotischen Induktion der Jugend, im übrigen zur Gewöhnung an ein parasitäres, asoziales, häufig aber auch ein kriminelles Dasein führe. Von der Prävention der Jugendlichen und von der Hilfeleistung durch Fürsorgeinstitutionen, deren gesetzliche Verankerung bereits vorgeschlagen ist, verspricht sich der Verf. mehr als von Strafen.

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