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PEP-Web Tip of the Day

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Freud, A. (1960). PROBLEME DER PUBERTÄT. Psyche – Z Psychoanal., 14(1):1-24.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):1-24

PROBLEME DER PUBERTÄT

Anna Freud

I Das Thema der Pubertät in der Psychoanalytischen Theorie

Einleitung

In dieser Arbeit nehme ich das Thema der Pubertät wieder auf, wo ich es vor etwa 20 Jahren verlassen habe. In der Zwischenzeit hat sich in der Psychoanalyse vieles ereignet, das geeignet war, unsere Kenntnis der Probleme zu vertiefen und auf die Lebensumstände der normalen und abnormen Jugendlichen Einfluß zu nehmen. Diese Fortschritte auf Teilgebieten ändern aber nichts an dem allgemeinen Eindruck, daß die analytische Pubertätslehre immer noch Stückwerk ist, unzulänglich und unbefriedigend, besonders im Vergleich mit unseren viel tiefer gehenden Kenntnissen über die ersten Kinderjahre. In der ersten Kindheit fühlen wir uns auf sicherem Boden, mit einer Fülle von Material, Einsichten und gesicherten Befunden, die sich auf die praktischen Erziehungsfragen anwenden lassen. Nichts von dieser Sicherheit ist beim Analytiker zu spüren, wo es sich um Jugendliche handelt, und Eltern und Erzieher, die sich an die Analyse um Hilfe wenden, bleiben nur zu oft unbefriedigt. Daß die Pubertätsforschung im Grunde von der Psychoanalyse stiefmütterlich behandelt worden ist, ist darum ein Vorwurf, dessen Berechtigung sorgfältige Nachprüfung verdient.

Die Pubertät in der psychoanalytischen Literatur

Die psychoanalytische Beschäftigung mit der Pubertät beginnt, wie wir

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