Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of this article…

PEP-Web Tip of the Day

When there are translations of the current article, you will see a flag/pennant icon next to the title, like this: 2015-11-06_11h14_24 For example:

2015-11-06_11h09_55

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are published translations of the current article. Note that when no published translations are available, you can also translate an article on the fly using Google translate.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Cohen, R. (1960). DIE TESTPSYCHOLOGISCHE BEGUTACHTUNG IM DIENSTE DER INDIKATIONSSTELLUNG ZUR ANALYSE. Psyche – Z Psychoanal., 14(1):77-80.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):77-80

DIE TESTPSYCHOLOGISCHE BEGUTACHTUNG IM DIENSTE DER INDIKATIONSSTELLUNG ZUR ANALYSE

Rudolf Cohen

Bei seinem Vergleich der Möglichkeiten einer psychiatrischen Untersuchung und einer psychoanalytischen Probezeit für die Indikationsstellung zur Analyse kommt Parin zu dem Schluß, daß „die Beachtung dynamischer Faktoren, die sich während einer Probezeit zeigen, eher als die psychiatrische Diagnose allein, dazu führen, daß man die Anzeige zur Psychoanalyse richtig stellt“ (Seite 386 f). Dieser Schluß beruht auf einer extremen Gegenüberstellung von „psychiatrischer Diagnose“ und „dynamischer Betrachtung der Persönlichkeit“ (Seite 368 f).

Von einer „dynamischen Diagnose“ fordert Parin, sie müsse das Verhältnis des Ich zum Trieb und Überich berücksichtigen, bzw. abzuschätzen versuchen,

1.   „ob ein vernünftiger, der Realität angepaßter Anteil des Ich vorhanden ist,

2.   welche Elastizität das Ich aufweist, einmal bezogene Positionen zu verlassen,

3.   welche Abwehrmechanismen gegen die Triebansprüche bevorzugt werden,

4.   wohin die Libido vorzüglich regrediert ist,

5.   ob die Strenge des Überich oder das Ausmaß der infantilen Triebbefriedigung (die Fixierung der Libido) eine größere Rolle spielen“.

6.   Als äußerst wünschenswert bezeichnet Parin die Abschätzung der Stärke von Trieb und Ich (Seite 370).

Diese Anforderungen entsprechen genau denjenigen, die die neuere klinische Psychologie an die Persönlichkeitsdiagnostik mit Hilfe von Tests stellt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.