Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To refine your search with the author’s first initial…

PEP-Web Tip of the Day

If you get a large number of results after searching for an article by a specific author, you can refine your search by adding the author’s first initial. For example, try writing “Freud, S.” in the Author box of the Search Tool.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Zierl, W. (1960). SEXUELLE REIFUNGSPROBLEME DES PUBERTÄTSALTERS IN DER TRAUMPROJEKTION. Psyche – Z Psychoanal., 14(3):221-233.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):221-233

SEXUELLE REIFUNGSPROBLEME DES PUBERTÄTSALTERS IN DER TRAUMPROJEKTION

Wolfgang Zierl

Der Traum, seit Freud als „via regia“ zum Unbewußten des Analysanden bezeichnet, hat diese zentrale Bedeutung nicht für die Behandlung der mannigfachen psychischen Fehlhaltungen des Kindesalters. Schon bei der Reproduktion der Träume ist das Kind im allgemeinen unzuverlässiger als der Erwachsene. Erinnerungsfälschungen, Umdichtungen nach dem Lustprinzip, konfabulatorische Ausschmückungen modifizieren den Traumtext; und selbst wenn dieser einigermaßen unverfälscht bleibt, gelingt es kaum, Kinder zum freien Assoziieren anzuleiten. Wegen all dieser Schwierigkeiten konnte sich die Traumdeutung in der Kinderpsychotherapie nicht einbürgern. Der Schlüssel zum Unbewußten des Kindes ist das Spiel, wertvolle diagnostische Hilfsmittel hält die Testpsychologie bereit. In Einzelfällen machen freilich auch im Kindesalter die hier noch wenig verschlüsselten Traumberichte eine Konfliktsituation evident, wie etwa in folgendem Traum einer fünfjährigen Enuretikerin, der uns gleich bei der ersten Untersuchung berichtet wird:

„Ich habe geträumt, mein Brüderchen (3 Jahre alt) wäre ins Klo gefallen, da war ich dabei und dann ist der Papa gekommen und hat gedrückt und hat gar nicht gemerkt, daß der drin war. Da war er weg und dann hat's ihn in den Neckar geschwommen, da hab ich gelacht…“

Solche Träume haben informatorischen Wert, wiewohl die vielfältigen Techniken der Spieltherapie ähnlich signifikante Projektionen zutage fördern und zugleich therapeutische Möglichkeiten eröffnen, die der Traumdeutung zunächst noch verschlossen bleiben.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.