Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by Rank…

PEP-Web Tip of the Day

You can specify Rank as the sort order when searching (it’s the default) which will put the articles which best matched your search on the top, and the complete results in descending relevance to your search. This feature is useful for finding the most important articles on a specific topic.

You can also change the sort order of results by selecting rank at the top of the search results pane after you perform a search. Note that rank order after a search only ranks up to 1000 maximum results that were returned; specifying rank in the search dialog ranks all possibilities before choosing the final 1000 (or less) to return.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Lincke, H. (1960). Spitz, René A.: Nein und Ja. Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation. Stuttgart (Ernst Klett Verlag) 1959, 142 Seiten, 14,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):724-727.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):724-727

Spitz, René A.: Nein und Ja. Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation. Stuttgart (Ernst Klett Verlag) 1959, 142 Seiten, 14,80 DM.

Review by:
H. Lincke

Säuglinge zeigen in den ersten Lebenswochen, sobald die mütterliche Brust ihr Gesicht berührt, ein suchendes, dem Kopfschütteln Erwachsener ähnliches Hin- und Herbewegen des Kopfes, das andauert, bis ihr Mund die Brustwarze gefunden hat. Diese Suchbewegung verschwindet nach dem dritten Lebensmonat und macht einer neuen, phänotypisch aber sehr ähnlichen Verhaltensweise Platz: der aktiven Vermeidung und Ablehnung der Brust durch das satte Kind. Wahrnehmung und Motorik haben sich inzwischen so weit entwickelt, daß die Brustwarze mit einer einzigen Bewegung erfaßt werden kann. Die “arbeitslos” gewordene Suchbewegung des Neugeborenen macht einen Funktionswandel durch, wird in den Dienst der entgegengesetzten Strebung gestellt und dient nun dem satten Säugling zur Vermeidung („Verneinung“) der Brust. Etwa ein Jahr später (um den 15. Lebensmonat) wird ein diesem Bewegungstyp nachgebildetes Verhalten - in Identifikation mit dem “Nein“-Kopfschütteln des Erwachsenen - mit seelischem Inhalt versehen und als semantisches Kommunikationsmittel benutzt. Auch das bald nach der „Nein“-Geste auftretende bejahende Kopfnicken hat nach Spitz einen motorischen Vorläufer in bestimmten, um den dritten bis sechsten Lebensmonat sich zeigenden Nickbewegungen in Richtung auf die Mutterbrust.

Merkwürdigerweise schütteln aber eine Anzahl an Hospitalismus erkrankter und in ihrer Entwicklung zurückgebliebener Kinder zum Zeichen der Ablehnung gegenüber Fremden schon mit 9 bis 18 Monaten den Kopf.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.