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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

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Marx, R. (1960). „Das Gewissen“. Studien aus dem C. G. Jung-Institut Zürich, Bd. VII. Mit Beiträgen von E. Blum, E. Böhler, C. G. Jung, J. Rudin, H. Schär, R. I. Z. Werblowski, H. Zbinden. Zürich-Stuttgart (Rascher Verlag) 1958, 208 Seiten, 18,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):737-740.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):737-740

„Das Gewissen“. Studien aus dem C. G. Jung-Institut Zürich, Bd. VII. Mit Beiträgen von E. Blum, E. Böhler, C. G. Jung, J. Rudin, H. Schär, R. I. Z. Werblowski, H. Zbinden. Zürich-Stuttgart (Rascher Verlag) 1958, 208 Seiten, 18,— DM.

Review by:
R. Marx

Sieben Vorträge aus dem Jung-Institut, ein großes Gespräch zwischen Konfessionen, Schulen und Fakultäten über das geheimnisvolle, “irrationale” Phänomen des Gewissens faßt der Band zusammen: eine etwas professorale “kultursoziologische” Betrachtung über ein (kollektives?) “Weltgewissen” (Zbinden), die ebenso weltoffene, wie tiefgreifende Untersuchung eines bedeutenden („jungianischen“) Wirtschaftstheoretikers (Böhler), Darstellungen des Gewissensbegriffs in der jüdischen (Werblowski), protestantischen (Schär) und katholischen Theologie (Rudin), eine schöne Auseinandersetzung “Freud und das Gewissen” (Blum) und die zu letzten Fragen vorstoßenden Ausführungen des “spätesten” C. G. Jung über die “Vox-dei“.

H. Zbinden findet „das Gewissen in unserer Zeit“ heillos im Hintertreffen gegenüber dem Wissen. Novalis habe schon gefordert: “Wenn die Menschen einen einzigen Schritt vorwärts tun wollen zur Beherrschung der äußeren Natur, … dann müssen sie vorher drei Schritte der ethischen Vertiefung nach innen getan haben.” - Gewissen sei “nie ein abstraktes, unversöhnliches ‚Du sollst‘“. Aus dem Persönlichsten heraus geboren kann es Konflikt bedeuten mit den herrschenden Geboten - “Kritik an herkömmlichen Moralinhalten bedeutet alles andere als Gefährdung … kann vielmehr den Glauben an die Geltung und Erneuerungsfähigkeit des Gewissens bestärken…” Aber Zbinden räsonniert doch zu viel aus romantisch-literarischen „Elite“-aspekten heraus; einzig in dem “Verlangen nach Klarheit und Offenheit“, “im Verhalten der heutigen Jugend” und in dem Abbau von “Vorurteilen und Befangenheiten” durch die analytische und Individualpsychologie sieht er Ansätze für ethische Wandlungsarbeit.

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