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Kunz, H. (1960). Kölbel, Gerhard: Über die Einsamkeit. Vom Ursprung, Gestaltwandel und Sinn des Einsamkeitserlebens. München/Basel (Ernst Reinhardt Verlag) 1960, 248 Seiten, 12,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):765-767.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):765-767

Kölbel, Gerhard: Über die Einsamkeit. Vom Ursprung, Gestaltwandel und Sinn des Einsamkeitserlebens. München/Basel (Ernst Reinhardt Verlag) 1960, 248 Seiten, 12,80 DM.

Review by:
H. Kunz

Das durch erregende Tiefe und Nachhaltigkeit gekennzeichnete Erlebnis der Einsamkeit „ist der tiefste Bezug unseres Daseins, weil der Grund unserer Seele, auf dem sich alle Mannigfaltigkeit des Erlebens erst entfaltet und abbildet“. Es hängt indessen „auch von den Entscheidungen ab, die wir treffen, und von den Erfahrungen, die wir machen. Es wandelt mit ihnen Form, Intensität, Gefühlsausstattung und Lebensbedeutung. Aber diese Abhängigkeit geht nicht so weit, daß den verschiedenen Arten möglicher Einsamkeit kein gemeinsames Merkmal mehr eigen wäre. Dieses scheint uns vielmehr darin gegeben, daß sich in allem Glück und Leid der Einsamkeit die Einheit der Seele in ihrer Unabhängigkeit vom zeitlichen Wandel erweist: An unserer Einsamkeit spüren wir, daß wir im Guten wie im Bösen dieselben bleiben: Wir sind einsam, weil wir unser Wesen nicht verleugnen können und weil selbst die äußersten Möglichkeiten menschlicher Gemeinschaft die Tiefen unserer Einsamkeit noch nicht erfüllen können.” Mit diesen ebenso gewichtigen wie bestreitbaren Sätzen leitet Kölbel sein Buch ein und legt die Relevanz des Phänomens gewissermaßen dogmatisch fest. Denn es läßt sich nicht von vornherein einsehen, warum nun gerade die „unwandelbare letzte Einsamkeit” und nicht andere Züge die vom zeitlichen Wandel unabhängige „Einheit der Seele” konstituieren sollte.

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