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Mörchen, H. (1960). Albrecht, Carl: Psychologie des mystischen Bewußtseins. Bremen (Carl Schünemann Verlag) 1951, 264 Seiten, Ln. 9,80 DM.Das mystische Erkennen. Gnoseologie und philosophische Relevanz der mystischen Relation. Bremen (Carl Schünemann Verlag) 1958, 384 Seiten, Ln. 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):768-770.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):768-770

Albrecht, Carl: Psychologie des mystischen Bewußtseins. Bremen (Carl Schünemann Verlag) 1951, 264 Seiten, Ln. 9,80 DM.Das mystische Erkennen. Gnoseologie und philosophische Relevanz der mystischen Relation. Bremen (Carl Schünemann Verlag) 1958, 384 Seiten, Ln. 19,80 DM.

Review by:
H. Mörchen

Es hat seinen Grund, wenn die zwei Arbeiten des Bremer Arztes Carl Albrecht - die beiden Bände bilden ein Ganzes - in dieser Zeitschrift erst mit einiger Verspätung angezeigt werden. Begreiflich ist es, daß angesehene Psychologen zögerten, ein Urteil über ein Werk abzugeben, das den Rahmen ihrer Fachwissenschaft zu sprengen schien, dabei aber keineswegs zu jener Art unwissenschaftlicher Literatur gehörte, der man, bei einigem Wohlwollen, eine „subjektive” Berechtigung nicht versagen mag; vielmehr bewegte es sich genau an jener Grenze, an der die Entscheidung fallen müßte, ob eine Psychologie, die „Außermenschliches” nur in Rechnung setzt, sofern es durch nachprüfbare Erfahrungen zu beglaubigen ist, sich die volle menschliche Wirklichkeit nicht schon verstellt hat. Nun darf ein Nichtfachmann wie der Referent, den ein philosophisches Interesse leitet, sich nicht anmaßen, stellvertretend für die Psychologen (sofern sie nicht Nurfachleute sind) diese ihnen durch das gegenwärtige Denken immer unausweichlicher aufgetragene Entscheidung zu vollziehen. Er kann aber vielleicht zu zeigen versuchen, auf welche Weise die Bücher von Albrecht solche Besinnung zu fördern vermögen.

Sie wollen nämlich, von sich aus, ganz und gar nicht der rationalen Wissenschaft absagen; im Gegenteil: Albrecht ist, gerade weil er den „mystischen Erlebnisbezug” aus eigener Erfahrung kennt (ohne davon viel zu reden), von jenem tiefen Mißtrauen gegen das Schwindelhafte und Schillernde der gnostischen und pantheistischen Heilslehren erfüllt, das den wahren Mystiker auszeichnet, und richtet sein ganzes Bemühen darauf, die Legitimität der Rede von einer „mystischen Wirklichkeit” überhaupt erst zu erweisen und Echtes von Unechtem zu trennen.

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