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Biermann, G. (1960). JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Meili-Dworetzki, Gertrud: Das Bild des Menschen in der Vorstellung und Darstellung des Kleinkindes. Bern und Stuttgart (Verlag Hans Huber) 1957, 136 Seiten, 62 Abbildungen, kart. 12,60 Fr./DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):784-785.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):784-785

JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Meili-Dworetzki, Gertrud: Das Bild des Menschen in der Vorstellung und Darstellung des Kleinkindes. Bern und Stuttgart (Verlag Hans Huber) 1957, 136 Seiten, 62 Abbildungen, kart. 12,60 Fr./DM.

Review by:
G. Biermann

Verfasserin widmet ihre Arbeit der Entwicklung, Wahrnehmung und Vorstellung der menschlichen Gestalt beim Kleinkind. Das vorwiegend formal und funktional gedeutete Zeichnungsmaterial stammt von etwa 130 3-7jährigen Krippenkindern, deren zeichnerische Aussagen gleichzeitig mit Lücken-Testen und Definitions-Versuchen überprüft und mit Beobachtungen früherer Untersucher, auch mit denen der Verfasserin an ihren eigenen Kindern, verglichen wurden.

Vom Ort der ersten Aktivität, dem Mundraum aus, entwickelt sich das vorwiegend unbewußte Körpergefühl. Die erste Wahrnehmung des eigenen Körpers erfolgt über die Hände und Füße zum Gesicht. Aus dem selbsterfahrenen Leibesgefühl und der ersten Orientierung am Körperbild des anderen (Identifikation) baut sich in der Synthese das Körperschema auf. Analog den Schlüsselreizen in der Tierverhaltensforschung (Lorenz) kommt der Augen-Mund-Stellung bei der Fremdbeobachtung für den Aufbau der Wahrnehmungs- und Gefühlswelt des Kindes eine dominierende Rolle zu, wie auch die Attrappenversuche von Kaila und Spitz bestätigen. Erst spät und unvollkommen wird sich das Kind seines Leibes bewußt. Bei der Nicht-Beachtung des Leibes handelt es sich nach Ansicht der Verfasserin lediglich um ein Übersehen infolge mangelnden Interesses, da der Leib für das Kind kein Greifding sei.

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