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Argelander, H. (1960). Dührssen, Annemarie: Heimkinder und Pflegekinder in ihrer Entwicklung. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht) 1958, 161 Seiten, 12,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):787.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):787

Dührssen, Annemarie: Heimkinder und Pflegekinder in ihrer Entwicklung. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht) 1958, 161 Seiten, 12,80 DM.

Review by:
H. Argelander

Es werden jeweils 50 Kinder etwa im Alter von 7 Jahren in 3 Gruppen vergleichend gegenübergestellt, und zwar Kinder im Elternhaus, Heim und in der Pflegefamilie.

Die Verf. will ihre Ergebnisse im Rahmen eines Forschungsprogramms gewertet wissen, das von der Weltgesundheits-organisation angeregt wurde, und dem Ziele dienen, konkretes Material zu beschaffen, um wissenschaftliche Erkenntnisse stärker als bisher in der allgemeinen Gesundheitsplanung zu berücksichtigen. Sie bestätigt bereits vorliegende Erfahrungen auf diesem Gebiet, besonders die allgemeiner bekannten von R. Spitz. Abgesehen von den interessanten Einzelergebnissen und ihren Schlußfolgerungen, die hier nicht aufgezählt werden können, schält sich eine Erkenntnis heraus, die nicht oft genug betont werden kann: Das Fehlen eines individuellen affektiven Kontaktes in der Säuglingszeit führt bei einem großen Prozentsatz der Kinder zu schweren, wahrscheinlich irreversiblen und allgemein unterschätzten Entwicklungsstörungen. Besonders lesenswert erscheint die Arbeit dadurch, daß die Verf. unter Einsatz ihrer großen Erfahrung keine Mühe scheut, um den diffizilen Problemen nachzugehen, die sich sehr schnell bei der Bearbeitung eines zunächst so homogen erscheinenden Materials ergeben, wobei sie sehr umsichtig repräsentative statistische Ansatzpunkte heraussucht. Ferner beeindruckt die anschauliche Darstellung des Einflusses der Familiengeschichte, der sozialen Struktur und der persönlichen Problematik der Mutter auf das Schicksal der Kinder.

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