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Herzog, E. (1960). ühler, Charlotte und Josephine Bilz: Das Märchen und die Phantasie des Kindes. Mit einer Einführung herausgegeben von Hildegard Hetzer. München (Joh. Ambr. Barth) 1958, 111 Seiten, 12,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):788.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):788

ühler, Charlotte und Josephine Bilz: Das Märchen und die Phantasie des Kindes. Mit einer Einführung herausgegeben von Hildegard Hetzer. München (Joh. Ambr. Barth) 1958, 111 Seiten, 12,50 DM.

Review by:
E. Herzog

Das Bändchen umfaßt drei Arbeiten; der Gesamttitel gehört zu der bereits 1918 veröffentlichten, hier fast unverändert neugedruckten Studie von Charlotte Bühler über „Das Märchen und die Phantasie des Kindes“. Einleitend zeigt Hildegard Hetzer in einem klaren Überblick den wissenschaftlichen Ort dieser Arbeit, die damals bes. durch ihren methodischen Ansatz bahnbrechend gewesen ist. Die beiden Fragestellungen: 1. Was läßt sich auf Grund des Märchens über die Phantasie des Kindes aussagen? und 2. Vermag die Analyse eines Lesestoffes Wesentliches über den Leser der ihn bevorzugt, zu erbringen?, haben in der psychologischen Methodik wohl auch die Wege zu den projektiven Tests hin zu bahnen geholfen. Darin mehr als im Inhaltlichen selbst liegt wohl heute unser Hauptinteresse an der Bühlersehen Schrift, deren soziologische Grundlagen, wie H. Hetzer erläutert, heute nicht mehr recht zutreffen. Andererseits sieht zum mindesten die heutige Tiefenpsychologie das Märchen in einer anderen Dimension: nicht mehr als „defiziente Literatur“, in der naturgesetzliche Unmöglichkeiten eine (vielleicht sogar etwas törichte) Rolle spielen; wir sehen in vielen Volksmärchen den dichten (und dichterischen) Ausdruck von Grundgegebenheiten des menschlichen Daseins, deren Erfahrung das Kind zu seiner gesunden seelischen Entfaltung notwendig braucht und die es mit seinem ganzen Wesen sucht.

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