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Eicke, D. (1960). Hauer, J. W.: Der Yoga. Ein indischer Weg zum Selbst. (Kritisch-positive Darstellung nach den indischen Quellen mit einer Übersetzung der maßgeblichen Texte. 2. umgearbeitete und um den 2. Band erweiterte Auflage des „Yoga als Heilsweg“) Stuttgart (W. Kohlhammer) 1958, 487 Seiten, 33,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):796.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):796

Hauer, J. W.: Der Yoga. Ein indischer Weg zum Selbst. (Kritisch-positive Darstellung nach den indischen Quellen mit einer Übersetzung der maßgeblichen Texte. 2. umgearbeitete und um den 2. Band erweiterte Auflage des „Yoga als Heilsweg“) Stuttgart (W. Kohlhammer) 1958, 487 Seiten, 33,— DM.

Review by:
D. Eicke

Diese Arbeit des bekannten Indologen gibt an Hand der Upanisaden-Texte einen gut verständlichen und reichhaltigen Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Yoga. Interessant ist insbesondere, wie die verschiedenen Formen des Yoga (Raja-, Karma-, Jñana-, Bhakti-, Hatha-, Kriya-, Tantra-Yoga u. a.) entstanden sind. Die Texte des Patanjalasutram werden wörtlich mit beigefügtem Originaltext wiedergegeben. Neben dem wirklich dankenswerten Textkommentaren beschreibt Verf. leider auch seine eigene „neue Metaphysik“. Erstaunt ist man über die abwertende Beurteilung des Hatha-Yoga. Verf. sagt nichts von den rein körperlichen Hilfen, die der Hatha-Yoga bietet, nichts davon, daß für jedes größere geistige Erleben und Wirken eine Körperhaltung nötig ist, die im allgemeinen erlernt werden muß. Wie bei anderen Autoren bleibt die ausführliche Beschreibung und Deutung des Samadhi-Zustandes (der wohl der Ekstase christlicher Mystiker entspricht) unbefriedigend. Solche Beschreibungen stehen im Widerspruch zu den Aussagen derjenigen, die es selbst erlebten und berichten, daß unsere Sprache nicht ausreiche, diesen Zustand zu beschreiben.

In einem Anhang über „Yoga und der Westen“ setzt Verf. die Psychotherapie mit dem Yoga in Parallele und gibt der Psychotherapie eine eindeutig religiöse Bedeutung. Er glaubt, daß heute Arzt und Psychotherapeut den Priester ersetzen müssen.

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