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PEP-Web Tip of the Day

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Biermann, G. (1960). Werczberger, Arie: Zur Katamnese der Enuresis nocturna. Praxis d. Kinderpsychologie u. Kinderpsychiatr. 8., 1-6 u. 42-52 (1959).. Psyche – Z Psychoanal., 14(4):798-799.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):798-799

Werczberger, Arie: Zur Katamnese der Enuresis nocturna. Praxis d. Kinderpsychologie u. Kinderpsychiatr. 8., 1-6 u. 42-52 (1959).

Gerd Biermann

Einleitend weist Verf. auf den Mangel exakter katamnestischer Untersuchungen bei Bettnässern hin. Die meisten bisher veröffentlichten Arbeiten ergaben, unter Berücksichtigung des Symptoms, jedoch nicht der Gesamtpersönlichkeit, eine hohe Prozentzahl von Rückfällen bei der Rückkehr von der Hospitalisation in das häusliche Milieu. Erste Ansätze einer psychotherapeutischen Behandlung zeigten schon wesentlich bessere Ergebnisse (Brock, ref. Psyche VI, 156, 1952/53). Erst Christian Müller veröffentlichte 1955 ausführliche Katamnesen über spontangeheilte Enuretiker (s. o.).

Verf. suchte sämtliche über dreijährigen Patienten mit Enuresis nocturna zu erfassen, die von 1936-40 bzw. 1948-52 in der Basler Kinderklinik hospitalisiert waren: 138 Kinder (90 Jungen und 48 Mädchen). Von diesen konnten 66 (48 Jungen und 18 Mädchen) nachuntersucht werden. Die Exploration, ergänzt evtl. durch Fremdanamnesen, auswärtige Krankengeschichten und behördliche Akten, ergab folgende Befunde der 66 Patienten:

primäre Enuresis 42
sekundäre Enuresis 46
begleit. Enuresis diurna 20
begleit. Enkopresis 18
ein Elternteil psychisch abnorm 29
familiäre Enuresis-Belastung 41
organ. bedingte Inkontinenz 0
vegetative Übererregbarkeit 35
Zeichen körperlicher oder  
geist. Entwicklungshemmung 21
schulisch schwache Begabung 13 (v. 59)
konfliktreiches häusl. Milieu 22
begleit. Verhaltensstörungen in bis zu
  31 Fällen

Bei durchschnittlichem Klinikaufenthalt von 33 Tagen mit wechselnden symptomatischen, aber auch erzieherischen Maßnahmen wurden von 59 primären und sekundären Enuretikern 19 als geheilt entlassen, während erste Katamnesen nur 4 Dauerheilungen und 7 wesentliche Besserungen, also insgesamt 80 Prozent Mißerfolge ergaben.

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