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Klein, M. (1960). ÜBER DAS SEELENLEBEN DES KLEINKINDES: Einige theoretische Betrachtungen. Psyche – Z Psychoanal., 14(5):284-316.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(5):284-316

ÜBER DAS SEELENLEBEN DES KLEINKINDES: Einige theoretische Betrachtungen

Melanie Klein

Translated by:
H. A. Thorner

Meine Untersuchungen über das kindliche Seelenleben haben mir immer mehr die verwirrende Vielfalt der Prozesse gezeigt, die in den frühen Entwicklungsstadien in weitem Maße gleichzeitig ablaufen. In dieser Arbeit versuche ich, einige Aspekte des kindlichen Seelenlebens im ersten Lebensjahre zu klären, die ich mit besonderem Hinblick auf Ängste, Abwehrmechanismen und Objektbeziehungen ausgewählt habe.

A Die ersten drei oder vier Monate des Lebens Die paranoid-schizoide Position

I

Zu Beginn des post-natalen Lebens erlebt das Kleinkind aus inneren und äußeren Quellen Angst. Seit vielen Jahren habe ich die Ansicht vertreten, daß das Wirken des Todestriebes die Furcht vor Vernichtung von innen her erzeugt, und daß darin die primäre Ursache der Verfolgungsangst liegt. Die erste äußere Angstquelle kann in dem Erlebnis der Geburt gesehen werden. Dieses Erlebnis, das nach Freud das Modell aller späteren Angstsituationen darstellt, beeinflußt notwendigerweise die ersten Beziehungen des Säuglings mit der äußeren Welt .

Es scheint, daß Schmerz und Unbehagen, die er erlitten hat, sowie der Verlust des intrauterinen Zustandes als Angriff feindlicher Kräfte, d. h. als Verfolgung, von ihm empfunden werden . Insoweit, als er Entbehrungen ausgesetzt ist, verbindet sich im Säugling Verfolgungsangst von Anfang an mit seiner Objektbeziehung.

Die Hypothese, daß die frühesten Erfahrungen des Säuglings beim Gestilltwerden und die Nähe seiner Mutter alle Objektbeziehungen zu ihr einleiten, ist eines meiner Grundkonzepte .

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