Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Engel, S.W. (1960). v. Hentig, H.: Die Kriminalität des homophilen Mannes. Stuttgart (F. Enke Verlag) 1960, 183 Seiten, DM 22,—.. Psyche – Z Psychoanal., 14(8):843-844.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(8):843-844

v. Hentig, H.: Die Kriminalität des homophilen Mannes. Stuttgart (F. Enke Verlag) 1960, 183 Seiten, DM 22,—.

Review by:
S. W. Engel

Das flimmernde Spektrum homophilen Daseins, das v. Hentig mit Beispielen aus Mythologie und Belletristik noch bereichert, wirkt in seiner Vielfalt doch auch bisweilen verwirrend, und es ist oft schwer, das wirklich Charakteristische von dem Zufälligen und Widersprüchlichen zu unterscheiden, das mitbeschrieben ist. v. Hentigs literarischstatistische Methode hat den Vorzug, nicht zu langweilen; andererseits sind die dargestellten Fälle häufig nur skizziert, so daß sich kaum verbindliche Schlüsse oder Folgerungen ziehen lassen. Das gilt weniger vom kriminologischen Teil. v. Hentig befaßt sich nicht mit der Strafbarkeit der Homophilie, sondern nur mit der Kriminalität, bei der die homophile Neigung im Hintergrund steht. Interessant ist z. B., daß von 138 vorbestraften Personen, gegen die ein Verfahren wegen Homosexualität schwebte, 64, also 46,4% wegen anderer Delikte, 5% wegen anderer Sittlichkeitsdelikte und 22,5% wegen homosexueller und anderer Delikte gemischt, vorbestraft waren.

Thema des kriminologischen Teils ist der Mord. Unter der Vielzahl der komplizierten Motive sind die verständlichsten Sadismus des Täters und Masochismus des Opfers. Zu anderen sexuellen Motiven wie Überhitzung, Unbefriedigtsein, Haß gegen die Homophilie und die Homosexuellen kommt Gewinnsucht hinzu. Auch der Haß aus Eifersucht, der pathologische Drang zur Besitzergreifung führt zum Mord.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.