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Kunz, H. (1960). PSYCHOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Van den Berg, Jan Hendrik: Metabletica. Über die Wandlung des Menschen. Grundlinien einer historischen Psychologie. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1960, 240 Seiten, DM 14,80.. Psyche – Z Psychoanal., 14(8):848-850.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(8):848-850

PSYCHOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Van den Berg, Jan Hendrik: Metabletica. Über die Wandlung des Menschen. Grundlinien einer historischen Psychologie. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1960, 240 Seiten, DM 14,80.

Review by:
H. Kunz

Die gesamte Psychologie wird von der Voraussetzung beherrscht, „daß der Mensch unveränderlich ist“. Deshalb spricht van den Berg von einem „Ewigkeitscharakter der Psychologie des 19. Jahrhunderts“; er setzt ihr die Notwendigkeit einer Lehre von den Veränderungen entgegen, die er „Metabletica“ nennt. Wie er diese verstanden wissen will, illustriert er zunächst an geschickt ausgewählten Beispielen von früheren hochbegabten Kindern, deren damalige Erziehung uns heute merkwürdig fremd, d. h. zugleich dem kindlichen Wesen fremd anmutet. Aber auch zum alltäglichen Leben der Vergangenheit haben wir kaum mehr einen Zugang, und damit hängt das erschwerte Erwachsenwerden der heutigen Kinder zusammen. Insbesondere wirken sich die „Polyvalenz“ unserer Einrichtungen — daß allen Handlungen, Sachen und Wörtern immer viele Bedeutungen eignen — und die „Unsichtbarkeit des Erwachsenenstandes“ (z. B. des Berufes und der Ehe) für die Kinder im Sinne einer Verzögerung des Erwachsenwerdens aus. Um neben dem polyvalenten Pluralismus und der genannten Unsichtbarkeit die dritte Eigenschaft der heutigen Erwachsenheit und damit deren Distanz zum (in seiner Kindlichkeit entdeckten) Kinde sichtbar zu machen, schlägt der Verf. einen Umweg ein. Unter der Überschrift: „Die Kontinuität und die Fragesucht der Kinder“ behandelt er die Heraufkunft des neuzeitlichen Kontinuitätsprinzips und zeigt an anschaulichen Beispielen, daß die von ihm bestimmten, ausschließlich die Vergangenheit beanspruchenden Antworten auf verschiedene Fragen der Kinder diesen Gegenwart und Zukunft entleeren, sinnlos machen.

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