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Vogel, H. (1960). Szondi, L.: Lehrbuch der experimentellen Triebdiagnostik. Textband, 2. völlig umgearbeitete Auflage. Bern und Stuttgart (Hans Huber) 1960, 443 Seiten, Ln. DM 46,—.. Psyche – Z Psychoanal., 14(8):860-861.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(8):860-861

Szondi, L.: Lehrbuch der experimentellen Triebdiagnostik. Textband, 2. völlig umgearbeitete Auflage. Bern und Stuttgart (Hans Huber) 1960, 443 Seiten, Ln. DM 46,—.

Review by:
H. Vogel

Die Umarbeitung und Neufassung des erstmals 1947 erschienenen „Lehrbuches der experimentellen Triebdiagnostik“ ist von dem Verf. im wesentlichen auf Grund zweier Gesichtspunkte vorgenommen worden: Erstens sollte das Lehrbuch auf den neuesten Stand der schicksalspsychologischen Forschung gebracht werden, wozu die Ergebnisse verschiedener neuerer Arbeiten zu berücksichtigen waren, insbesondere die in der „Triebanalyse“ (1952) und der „Ich-Analyse“ (1956) mitgeteilten; zweitens hatte sich erwiesen, daß die Darstellungsweise der Erstauflage zu mancherlei Mißverständnissen über die Art der psychologischen Erfassung und Beurteilung der Triebprofile des Tests Anlaß gegeben hatte. Bei der Neufassung ging es Szondi in erster Linie um die Verdeutlichung seines Anliegens, daß der Test vor allem „zur Aufdeckung der Existenzmöglichkeiten der Versuchsperson, und nicht zur Stellung psychiatrischer Diagnosen“ verwendet werden soll, um aus ihnen „diejenige zu fördern, welche sowohl dem einzelnen wie auch der Gemeinschaft die größte Chance bietet“. Szondi wendet sich besonders gegen die mechanische Handhabung des Testverfahrens und weist darauf hin, daß erfahrungsgemäß der Test „versagt“, wenn er nicht im Rahmen der ihm zugrundeliegenden Leitprinzipien der Schicksalsanalyse gesehen wird. Dies gilt auch für bestimmte Arten von statistischen Zugängen, die zu negativen Ergebnissen führen müssen, wenn man z. B. die einzelnen Testprofile additiv behandelt und nicht als je besonderen und ganzheitlichen Ausdruck einer in sich abgeschlossenen Schicksalsmöglichkeit.

Unter diesen Aspekten ist der zweite Teil des Buches in der Weise umgeschrieben worden, daß eine allgemeine Psychologie der Triebfaktoren und Vektorenbilder der Darstellung der Deutungsmethoden vorausgeht. Die statistischen Häufigkeitstabellen der Erstaufläge sind weggelassen, ein Kapitel mit Leitsätzen zur Deutung von Triebprofilen neu hinzugefügt worden. Der dritte Teil gibt eine detaillierte Einführung in die Deutungsmethoden. Ebenfalls weggelassen sind die Linnäustabellen, die nun erweitert, in einem gesonderten Band zusammengefaßt, herausgegeben werden.

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