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PEP-Web Tip of the Day

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Kunz, H. (1960). VERSCHIEDENES: Korn, Karl: Sprache in der verwalteten Welt. Frankfurt a. M. (Verlag Heinrich Schelfler) 1958, 195 Seiten, 12,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(8):870-871.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(8):870-871

VERSCHIEDENES: Korn, Karl: Sprache in der verwalteten Welt. Frankfurt a. M. (Verlag Heinrich Schelfler) 1958, 195 Seiten, 12,80 DM.

Review by:
H. Kunz

Unter der „verwalteten Welt“ oder Zivilisation versteht Korn die „technischindustriellen, sozialen, administrativen, wirtschaftlichen und politischen Super-strukturen“. Deren hervorragendste „Kennzeichen sind das Schwinden oder Fehlen des individuellen Charakters, ihre Differenzierung, ihre Ausdehnung über der Anschauung entrückte Räume und Ebenen, ihre Tendenz zur Erfassung erweiterter Geltungsbezirke“. In der verwalteten Welt herrscht „eine Sprache der Organisation, der Rubriken und Koordinaten“. Von dieser Sprache her versucht der Verfasser eine Kritik der gegenwärtigen Vermassung aller menschlichen Haltungen und Bezüge. Es geschieht, an zahlreichen Beispielen illustriert, unter den Stichworten: „das registrierte Leben“, „Wellen der Eindeutschung“, „aus dem Wörterbuch des Angebers“, „die Sprache der Domestikation“, „Geist aus dem Bauchladen“, „die Namen der Anonymität“, „die technische Norm“, „das Erlebnis als Konserve“, „der Infinitiv und die Massen“, „Sprachgeist und Sprachungeist“. Besonders bedeutsam schienen mir die Ausführungen über die „Infinitivomanie“, das heißt die maßlose Verwendung substantivierter Infinitive zu sein. K. schreibt: „Vielfach ist, was mit philosophischem Sprachmäntelchen drapiert einherkommt, nichts weiter als Schema und Klischee.

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