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Hochheimer, W. (1960). Herzog, Edgar: Psyche und Tod. Wandlungen des Todesbildes im Mythos und in den Träumen heutiger Menschen. Studien aus dem C.G. Junginstitut Zürich XI. Zürich und Stuttgart (Rascher Verlag) 1960, 262 Seiten, sfr./DM 22,—.. Psyche – Z Psychoanal., 14(8):871-873.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(8):871-873

Herzog, Edgar: Psyche und Tod. Wandlungen des Todesbildes im Mythos und in den Träumen heutiger Menschen. Studien aus dem C.G. Junginstitut Zürich XI. Zürich und Stuttgart (Rascher Verlag) 1960, 262 Seiten, sfr./DM 22,—.

Review by:
W. Hochheimer

In einer Vorrede führt der Verf. in sein Vorhaben selbst ein: „Im ersten Teil möchte ich aufweisen, wie die Menschheit sich je und je bemüht hat, den Tod zu, ‚erkennen‘ — in Bildern von einer oft grandiosen Macht, die als echte Symbole allmählich immer deutlicher den Aspekt des Werdens und damit der Verwandlung des Lebens durchscheinen lassen. Einen ähnlichen Vorgang im Traumleben des heutigen Menschen und seine Bedeutung für dessen Reifung aufzuzeigen, ist die Aufgabe des zweiten Teiles“ (Seite 4). „Jungs Grundkonzeptionen wird der Kundige überall auch da erkennen, wo es nicht ausdrücklich gesagt ist“ (Seite 3).Herzog wendet sich mit seinem Buch „an alle tiefenpsychologisch Interessierten und insbesondere auch an die Psychotherapeuten aller Richtungen“. Er meint, unsere „so toderfahrene Generation spürt es vielleicht deutlicher als andere, daß es ein entscheidendes Anliegen des Menschseins überhaupt ist, die Anwesenheit des Todes im Leben auszuhalten“, obschon das „Übermaß an Tod unserer Zeit auch die Tendenz erzeugt … den Tod aus dem Leben zu verdrängen“, was Neurose bedeute (Seite 3/4). Mythologisches und Traummaterial füllen demonstrierend den ganzen Band. Unser Besprechungsversuch kann dieses reiche Material nicht wiedergeben und steht damit vor einer besonderen Schwierigkeit.

Einleitend geht Herzog von einem Mythos von Ceram, einer Molukkenmsel, aus, in der das Thema von der Bedeutung des Todes für den Menschen in vierfacher Deutung vorkommt: der Mensch kann die unendliche Fülle des Lebens nicht aushalten und gerät dadurch in das Verschulden, mit einem ersten Mord den Tod in die Welt zu bringen; Gestorbenes verwandelt sich in Nahrung und diese im Menschen in Leben, woraus die Ahnung entsteht, daß menschliches Leben selbst Verwandlung bedeute; der Mensch kann und soll „wissend“ dem Tode begegnen, das unterscheidet ihn vom Tier; mit Anfang und Ende scheint das Leben eingebettet in etwas geheimnisvoll Umfangendes, das vielleicht ein und dasselbe mit den zwei Gesichtern des raffenden Todes und der schenkenden Geburt ist. Hieran knüpft der Verf.

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