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Ezriel, H. (1960). ÜBERTRAGUNG UND PSYCHOANALYTISCHE DEUTUNG IN DER EINZEL- UND GRUPPEN-PSYCHOTHERAPIE. Psyche – Z Psychoanal., 14(9):496-523.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(9):496-523

ÜBERTRAGUNG UND PSYCHOANALYTISCHE DEUTUNG IN DER EINZEL- UND GRUPPEN-PSYCHOTHERAPIE

Henry Ezriel

Translated by:
L. Driessen und K. Hügel

1. Die Übertragungssituation

Die Patienten, die sich einer psychotherapeutischen Behandlung (Einzeloder Gruppentherapie) unterziehen, sprechen während der Sitzungen über alles mögliche: über Politik, Religion, Kunst und Wissenschaft, über Dinge, die sich in Wirklichkeit oder auch nur in ihrer Phantasie zugetragen haben. Manchmal wird ein Thema lang ausgesponnen, manchmal schweift der Patient sprunghaft von einem zum anderen Gegenstand ab. Ist es möglich, in dieses scheinbare Chaos Ordnung zu bringen, indem man eine begriffliche Gliederung entwirft, die es uns ermöglichen würde, die unterschichtigen dynamischen Kräfte einzuordnen? Können wir z.B. einen (zusammenhängenden) Sinn hinter einer Reihe offenbar beziehungsloser Bemerkungen entdecken?

Die psychoanalytische Theorie hat dies schon bis zu einem gewissen Grade unternommen. Wie sehr auch die Deutungen verschiedener Analytiker beim selben Material im einzelnen variieren mögen, sind sie sich doch, was die Grundlagen anlangt, weitgehend einig. Hierzu ein eklatantes Beispiel: Eine Patientin kommt ins Sprechzimmer des Arztes, der gerade vom Urlaub zurückgekehrt ist und dem alle seine Kollegen in der Klinik gesagt hatten, er sehe aus wie das blühende Leben. Diesen Arzt begrüßt nun die Patientin mit den Worten: „Mein Gott, so kommen Sie vom Urlaub zurück! Sie stehen wohl mit einem Fuß im Grabe! Sie sind sicher krank, Sie brauchen einen Arzt.

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