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Harms, E. (1960). ZUR ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG RELIGIÖSEN SYMBOLERLEBENS BEI KINDERN. Psyche – Z Psychoanal., 14(9):552-560.

(1960). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(9):552-560

ZUR ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG RELIGIÖSEN SYMBOLERLEBENS BEI KINDERN

Ernest Harms

Translated by:
U. Seemann

Um das religiöse Symbolerleben bei Kindern in befriedigender Weise zu verstehen, muß man die in ihnen vorhandene allgemeine Tendenz und ihre Neigung zum Symboldenken von ihrer tatsächlichen Beziehung zu bestehenden religiösen Symbolen trennen.

Die symbolische Ausdrucksweise ist wahrscheinlich beim Kinde die am frühesten vorhandene Möglichkeit, sich selbständig und unabhängig zu äußern. Oft ist sie noch vor der Sprachentwicklung entstanden. Wir alle erkennen diese Tendenz in der Neigung des Kindes, sich malerisch oder zeichnerisch zu betätigen, die wohl die elementarste Form der Symbolik ist. Über den Sinn dieser Symbolik erfahren wir etwas, wenn wir verfolgen, wie das Kind eine der realsten Formen gestaltet, d. h. wie es einen Menschen zeichnet. Jedem, der mit Kindern zu tun hat, ist bekannt, wie gern sie Papas, Mamas oder jede andere menschliche Gestalt zeichnen. Wir alle staunen über die seltsamen Formen dieser menschlichen Wesen, für die der Ausdruck ‚Krebse‘ gebräuchlich geworden ist. Denn diese ‚menschlichen Wesen‘ haben mehr Ähnlichkeit mit ‚Weichtieren‘ als mit irgend etwas anderem. Sie bestehen aus einem Kreis, von dem mehrere strahlenförmig angeordnete Striche abgehen, die augenscheinlich eine undefinierbare Zahl von Extremitäten darstellen sollen. Bisweilen enthält der Kreis einige Striche für Augen, Nase und Mund, woraus man schließen kann, daß er den menschlichen Kopf darzustellen hat.

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