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Katan, M. (1961). TRAUM UND PSYCHOSE: in ihrer Beziehung zu halluzinatorischen Prozessen. Psyche – Z Psychoanal., 14(10):589-607.
    

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(10):589-607

TRAUM UND PSYCHOSE: in ihrer Beziehung zu halluzinatorischen Prozessen

Maurits Katan

Translated by:
Käte Hügel

Schon der oberflächliche Vergleich zwischen Traum und Psychose zeigt, daß beiden Vorgängen viel Gemeinsames anhaftet. Die Ereignisse im Traum sind halluziniert; primitive Ich-Mechanismen und der Primärvorgang herrschen vor. Auch der Trauminhalt ist oft den psychotischen Inhalten gleich.

Der Eindruck einer Verwandtschaft zwischen Traum und Psychose wird dadurch verstärkt, daß eine Psychose mitunter mit einem Traum beginnt und der psychotische Patient nicht selten keinen Unterschied zwischen seinen Träumen und seinen psychotischen Symptomen macht.

Wie man weiß, versuchte Freud die psychotischen Symptome dadurch zu verstehen, daß er sie mit normalen, einsehbaren Verhaltensweisen, sogenannten „Normalvorbildern“ (2) verglich. So schloß er von dem Zustand des Verliebtseins mit der deutlichen Überschätzung des Liebesobjekts auf die Überschätzung des Ichs beim Größenwahn. In einer Reihe von Veröffentlichungen verglich Freud den Traum, die Trauer und die Eifersucht mit psychotischen Erscheinungen. Den Traum betrachtete er als kurzdauerndes Normalvorbild der pathologischen Psychose.

Kann diese Auffassung angesichts der inzwischen erfolgten metapsychologischen Entwicklung noch aufrechterhalten werden? Ich bin der Meinung, daß die Konflikte, die den sogenannten „normalen“ Vergleichsbeispielen zugrunde liegen, nicht denen entsprechen, die zu psychotischen Symptomen führen.

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