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Nackt, S. Viderman, S. (1961). VON DER PRÄOBJEKT-WELT IN DER ÜBERTRAGUNGSBEZIEHUNG. Psyche – Z Psychoanal., 14(11):711-717.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(11):711-717

VON DER PRÄOBJEKT-WELT IN DER ÜBERTRAGUNGSBEZIEHUNG

S. Nackt und S. Viderman

Translated by:
Ursula Seemann

Es ist von allen Psychoanalytikern allgemein anerkannt, daß der Mensch von zwei entgegengesetzten, fundamentalen Strebungen beherrscht wird: die eine ist positiv und drängt ihn zu lieben, zu vereinigen, zur schöpferischen Betätigung; die andere ist negativ und drängt ihn zu hassen, zu trennen und zu zerstören. Diese beiden Bedürfnisse sind entweder vermischt oder laufen einander parallel, mit einer Ausnahme, wenn nämlich die eine Strebung durch die andere ersetzt wird. Darauf wird Nacht in seinem Vortrag über die depressiven Zustände eingehen.

Diese gegensätzlichen Antriebe sind es, die sich, wie wir wissen, in der Übertragungssituation manifestieren und eine Beziehung wiederherzustellen trachten, die früher unter dem Zeichen dieser widerstreitenden Alternativen erlebt worden war, als Subjekt und Objekt bereits ihre eigene und voneinander getrennte Existenz besaßen.

Im Verlauf einer Analyse kann es jedoch geschehen, daß wir in eine Region vorstoßen, die tiefer, verborgener und unberührt vom Psychischen existiert. Sie ist gekennzeichnet durch ein intensives Bedürfnis nach absoluter Vereinigung. Das Individuum scheint in einem solchen Fall nichts anderes mehr zu suchen als die Rückkehr in eine ursprüngliche Welt, in der eine Trennung noch nicht existierte. Es scheint, als entstehe die Angst, Mutter allen menschlichen Unglücks, erst mit dem Gefühl dieser Trennung und als behielte der Mensch immer dieses Verlangen nach dem Zustand der Einheit, des Friedens und der Fülle.

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