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Illing, H.A. (1961). Grotjahn, Martin: Psychoanalysis and the Family Neurosis. New York (W. W. Norton) 1960, 320 Seiten, 5,95 $.. Psyche – Z Psychoanal., 14(12):921-922.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(12):921-922

Grotjahn, Martin: Psychoanalysis and the Family Neurosis. New York (W. W. Norton) 1960, 320 Seiten, 5,95 $.

Review by:
H. A. Illing

Gelegentlich erscheint ein Buch, dessen Wert unaufdringlich ist, das einem aber umso lieber wird, je öfter man es liest. Da es Mode ist, Bücher über Psychoanalyse zu schreiben, und die Zahl der Neuerscheinungen auf beiden Seiten des Atlantik groß ist, kann es passieren, daß man dem neuen Buche von Grotjahn nicht genügend Beachtung schenkt, was ein bedauerlicher Irrtum wäre.

Das Buch behandelt eine Entwicklung in Amerika, die sich langsam aber stetig durchsetzt, nämlich der Psychoanalyse der ganzen Familie. Die “orthodoxe” Richtung der Psychoanalytiker befaßt sich nur mit dem Patienten. Das kulturelle und soziale Milieu des Patienten bleibt oft im Hintergrund, obwohl selbst Freud das Milieu des Patienten niemals ganz ignorierte. Vor 2 Jahren erschien das Buch “The Psychodynamics of Family Life” von Nathan W. Ackerman, auf das sich Grotjahn bezieht, und der zum ersten Male versuchte, die Familie des Patienten in den Behandlungsprozeß miteinzubeziehen. Ackerman hatte großen Erfolg, sein Buch war ausgezeichnet fundiert, hatte aber meines Erachtens nach nicht die Prägnanz, die Grotjahn jetzt dem Leser bietet.

Das Buch ist in 3 Teile eingeteilt, von denen der erste Teil die Geschichte und die Entwicklung der psychoanalytischen Familientherapie entihält. In diesem Teil dürfte besonders das 3. Kapitel den deutschen Leser interessieren, da es den “multidisciplinary approach” unterstreicht. Der 2. Teil befaßt sich mit der Psychodynamik der Gesundheit und der komplementären Neurosen in der Familie, besonders die Symbolisierung, Ich-Identität und die “moderne Familie” behandelnd, hier wieder meistens von amerikanischen Verhältnissen ausgehend.

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