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Wagner, G. (1961). Meyer, H.: Das Weltspiel. Seine diagnostische und therapeutische Bedeutung für die Kinderpsychologie. Bern und Stuttgart (Hans Huber) 1957, 134 Seiten, 14,00 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(12):941-943.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(12):941-943

Meyer, H.: Das Weltspiel. Seine diagnostische und therapeutische Bedeutung für die Kinderpsychologie. Bern und Stuttgart (Hans Huber) 1957, 134 Seiten, 14,00 DM.

Review by:
G. Wagner

Es handelt sich um die von M. Lowenfeld für die Spielanalyse entwickelte “Welt-Technik” (World-Technique), von Verf. “Weltspiel” genannt, “als Oberbegriff, der sowohl ‘Welt-Technik’ wie ‘Welttest’ (Charlotte Bühler) als auch die andern Anwendungsweisen dieser Projektionsmethode umfaßt” (S. 7).

Die “Welttechnik” ist ein projektives Verfahren. Dem Kind (oder dem Erwachsenen) wird 3-6 cm hohes Spielmaterial, Menschen, Tiere, Häuser, Zäune, Bäume, Autos, Flugzeuge usw. angeboten, mit dem es in einer von allen Seiten zugänglichen Sandkiste bauen kann. Auch Wasser steht zur Verfügung. M. Lowenfeld benutzt etwa 360 Spielelemente und stellt auch amorphes Material zur Verfügung, mit dem das Kind selber herstellen kann, was ihm für sein Vorhaben fehlt.

Ch. Bühler hat dies Verfahren – vor allem für diagnostische Zwecke (Vergleichbarkeit)-standardisiert und nennt diese Form “Welttest”. Für die diagnostische Phase fallen Sand und Wasser als Materialien fort, um zu verhindern, daß ein Kind über dem Spiel mit Sand und Wasser unterläßt, etwas mit dem eigentlichen Testmaterial aufzubauen.

1. Kap. Vorläufer des Weltspiels: Verf. vergleicht die von H. G. Wells in “Floor-Games” beschriebenen Spiele zweier Knaben mit Kierkegaards “Spaziergänge im Haus” in Entweder – Oder. Zu “Floor-Games”: M. Lowenfeld wurde durch dieses Buch zu ihrer Spieltechnik angeregt. Die darin beschriebenen Spiele entsprechen in etwa dem Weltspiel. Zu “Die Spaziergänge im Hause”: Sören Kierkegaards Vater unternahm mit dem Sohn in der Phantasie Spaziergänge im Freien, während sie in Wahrheit im Zimmer auf und ab spazierten. Der Vater erzählte von allem, was sie “sahen”, später führten sie Zwiegespräche über die Dinge am Wege und “unterhielten” sich mit Bekannten, die sie zu treffen vorgaben. Dabei orientierten sie sich streng an der Wirklichkeit. Verf.

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