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Biermann, G. (1961). Meili-Dworetzki, Gertrud: Lust und Angst. Regulative Momente in der Persönlichkeits – Entwicklung zweier Brüder. Bern/Stuttgart (Hans Huber) 1959, 112 Seiten, 12,50 sFr./DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(12):944-945.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(12):944-945

Meili-Dworetzki, Gertrud: Lust und Angst. Regulative Momente in der Persönlichkeits – Entwicklung zweier Brüder. Bern/Stuttgart (Hans Huber) 1959, 112 Seiten, 12,50 sFr./DM.

Review by:
G. Biermann

Verf. untersucht das gegensätzliche Verhalten zweier Brüder. Allein aus der Tatsache, daß beide im selben Familienmilieu aufwachsen, glaubt Verf., unter bewußter Vernachlässigung jeglicher Angaben über Lebensgeschichte, Persönlichkeit und Verhalten der Eltern, Rückschlüsse auf eine primäre genetische Ursache der Wesensunterschiede der Brüder ableiten zu können. Auch auf die Geschwisterproblematik, die gerade in der Situation der Zweikindfamilie evident ist, geht Verf. nur am Rande ein.

Es handelt sich um zwei Brüder im Alter von zuletzt zwölf und neun Jahren, von denen der Ältere pyknisch veranlagt, weltzugewandter, reizhungriger, aber auch ungebremster und unausgeglichener in seinen motorischen u. a. Antrieben erscheint, während der jüngere Bruder gehemmter und ängstlicher ist, seine Erlebnisse differenzierter verarbeitet und insgesamt harmonischer als der ältere Bruder wirkt. Das Verhalten der Brüder wurde bezüglich Aktivität, Aggressivität, Umgang mit Objekten, Beziehungen zu Menschen und Tieren, Wahrnehmungen und Einstellung zu Raum, Zeit und Zahl überprüft. Die Brüder erwiesen sich auch bei einer Längsschnittbeobachtung in ihren Entwicklungstendenzen als sehr wesensverschieden, wobei die Angaben der Verf. allerdings hauptsächlich, insbesondere bezüglich der frühkindlichen Phase, auf mütterlichen Tagebucheintragungen beruhen.

So werden relativ summarisch Gegensätzlichkeiten unter dem verpflichtenden Titel “Lust und Angst” aufgezählt, ohne daß für das eine noch das andere lebensgeschichtliche Daten aus früherer Kindheit überzeugend herangezogen und diskutiert werden. Nach den mikropsychologischen Verhaltensforschungen, die u. a.

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