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Kunz, H. (1961). Rang, Martin: Rousseaus Lehre vom Menschen. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1959, 617 S., 39,00 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 14(12):945-949.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(12):945-949

Verschiedenes

Rang, Martin: Rousseaus Lehre vom Menschen. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1959, 617 S., 39,00 DM.

Review by:
H. Kunz

Diese gründliche monographische, den “Emile” ins Zentrum rückende Darstellung der Anthropologie Rousseaus ist zwar im Zusammenhang einer systematischen Bemühung des Verf. um eine “anthropologische Begründung der Pädagogik” entstanden. Gleichwohl versucht das Buch, Rousseau und den ernst genommenen rationalen philosophischen Gehalt seines Werkes aus seiner geistesgeschichtlichen Stellung heraus und nicht biographisch-psychologisch zu verstehen. “Denn Rousseau philosophiert mit Vorliebe in polemischer Auseinandersetzung. Es geht hier also nicht um ‘Quellen’ im gewöhnlichen Sinne; gerade die Ideen und Autoren, von denen er sich unterscheidet, sind vielmehr für die Entstehung seiner Philosophie und die Interpretation seiner Schriften am wichtigsten. Rousseau hat diese denkerische Auseinandersetzung mit der ihm eigenen Leidenschaftlichkeit und Wucht geführt, er hat in die Widerlegung der Gegner seinen ganzen Stolz, seine Verachtung und Entrüstung hineingelegt, und so finden wir hier geradezu den Pulsschlag seines Denkens.” In der Auseinandersetzung einerseits mit der rationalen Theologie der älteren Aufklärung und mit der sensualistischen Anthropologie der jüngeren Aufklärung andererseits hat er sich seine eigene Weltanschauung erarbeitet. Daher berücksichtigt Rang jeweils in kürzeren oder längeren Exkursen die Auffassungen und Theorien anderer zeitgenössischer Autoren, die Rousseau positiv bestimmt haben oder von denen er sich distanziert hat.

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