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Mirsky, I.A. (1961). KÖRPERLICHE, SEELISCHE UND SOZIALE FAKTOREN BEI PSYCHOSOMATISCHEN STÖRUNGEN. Psyche – Z Psychoanal., 15(1):26-37.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(1):26-37

KÖRPERLICHE, SEELISCHE UND SOZIALE FAKTOREN BEI PSYCHOSOMATISCHEN STÖRUNGEN

I. Arthur Mirsky

Translated by:
K. Hügel

Psychosomatische Erkrankungen sind körperliche Störungen, ausgelöst durch eine Kette von Ereignissen, in denen irgendwelche seelischen, sozialen oder kulturellen Faktoren eine Rolle spielen. Obwohl der Einfluß solcher Faktoren auf die Entwicklung und Verschlimmerung verschiedener klinischer Störungen schon seit der Antike bekannt ist, wurde er bis in jüngste Zeit weniger unter naturwissenschaftlichen als philosophischen Gesichtspunkten betrachtet. Erst die Schlüsse, die aus den genialen Experimenten Cannons und den klinischen Beobachtungen Freuds gezogen werden mußten, führten zu einem Wiederaufleben des Interesses an der Art und Weise, wie sich das Immaterielle auf das Materielle auswirkt, an den Mechanismen also, mittels welcher Gefühle, Einstellungen, Ideen, Sitten und Werthaltungen körperliche Funktionen beeinflussen und ihrerseits von diesen beeinflußt werden. Cannons Beobachtungen führten zu einer neurohormonalen Betrachtung der menschlichen Reaktionen auf Umwelteinflüsse. Freuds Lebenswerk führte zu einer neuen dynamischen Psychologie in der Erforschung des menschlichen Verhaltens. Diese zwei Linien begegnen sich in der doppelgesichtigen psychosomatischen Medizin. Betrachtet man sie nur als einen weiteren der zahllosen Zweige der Medizin, so zeigt sie die Sterilität, die sich aus dem Versuch der Verschmelzung einander gänzlich fremder Stämme ergibt.

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