Customer Service | Help | FAQ | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To convert articles to PDF…

PEP-Web Tip of the Day

At the top right corner of every PEP Web article, there is a button to convert it to PDF. Just click this button and downloading will begin automatically.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Joseph, B. (1961). ÜBER EINIGE PERSÖNLICHKEITSMERKMALE DES PSYCHOPATHEN. Psyche – Z Psychoanal., 15(2):132-141.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(2):132-141

ÜBER EINIGE PERSÖNLICHKEITSMERKMALE DES PSYCHOPATHEN

Miss Betty Joseph

Translated by:
Übersetzt von Dr. M. von Niederhöffer

Ich werde im folgenden einige Wesensmerkmale der psychopathischen Persönlichkeit erörtern und verwende diesen Begriff in dem Sinne, in dem er allgemein in der psychiatrischen und psychoanalytischen Literatur benutzt wird. Ich kann hier nicht ausführlich auf das analytische Schrifttum zu diesem Thema eingehen, möchte jedoch besonders auf Alexander (1930), Bromberg (1948), Fenichel (1945), Greenacre (1945), Deutsch (1955), Reich (1925) und Wittels (1958) hinweisen. Meine eigene Behandlung des Problems wurde im wesentlichen durch Einsichten, die ich aus der Arbeit Melanie Kleins gewonnen habe, bestimmt. Ich werde mich darauf beschränken, den Fall eines psychopathischen Patienten, den ich seit etwa drei Jahren in Behandlung habe, zu beschreiben und zu besprechen. Anschließend werde ich einige Folgerungen aus diesem Fall vortragen, die mir sowohl im Vergleich zu anderen psychopathischen Patienten als auch auf Grund der Literatur für die Psychopathologie des nichtkriminellen Psychopathen von allgemeiner Bedeutung zu sein scheinen.

X. war 16 Jahre alt, als er zur Behandlung kam. Er stammt aus einer jüdischen Familie. Sein Vater ist ein schwacher, unterwürfiger Mann, der in einem großen Industriekonzern arbeitet, sich jedoch ursprünglich auf den Rechtsanwaltsberuf vorbereitet hatte. Die Mutter, von französischer Abstammung, ist eine ängstliche, leicht erregbare Frau, die jünger

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2017, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.