Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To share an article on social media…

PEP-Web Tip of the Day

If you find an article or content on PEP-Web interesting, you can share it with others using the Social Media Button at the bottom of every page.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Klüwer, K. (1961). Meng H., Petri H., Vonessen F.: Psychohygiene im 20. Jahrhundert. Köln-Merheim (Dtsch. Gesundheitsmuseum) 1960, 80 Seiten, 1,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 15(4):783-784.
    

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(4):783-784

Meng H., Petri H., Vonessen F.: Psychohygiene im 20. Jahrhundert. Köln-Merheim (Dtsch. Gesundheitsmuseum) 1960, 80 Seiten, 1,50 DM.

Review by:
K. Klüwer

Es handelt sich hier um das 4. Heft aus einer Schriftenreihe des Deutschen Gesundheitsmuseums, Zentralinstitut für Gesundheitserziehung in Köln-Merheim. Es enthält drei Aufsätze. H. Meng stellt die Frage: Ist Psychohygiene heute möglich? Er stellt fest, daß die Forderung der Psychohygiene ebenso wie die Forderungen der Weltreligionen auf Grund der Natur des Menschen und seiner selbst geschaffenen Umweltverhältnisse als Ganzes unerfüllbar sind, daß aber in Teilgebieten konkrete Nöte bestehen, die auch konkrete Abhilfe erfordern, wie z. B. Erziehung, Eheberatung, Sanierung falscher Berufswahl, Hygiene von Arbeit und Ruhe, wobei die Prognose in den Teilgebieten gerade in unserer Zeit günstiger wird, weil von jeher die Not stärker zum Handeln treibt als alle Forderungen der Ethik.

So erkennt Meng auch einige Anhaltspunkte dafür, daß die Hoffnung Sigmund Freuds, die Ereignisse unseres Jahrhunderts würden die Geburt eines Weltgewissens in sich tragen, einer Verwirklichung langsam aber spürbar näher käme. Mit ihrem Interesse für alle Fragen der Erziehung wie der Prophylaxe psychogener Störungen ist die Psychohygiene darauf eingestellt, dem Individuum und den Sozietäten zu helfen, den geistigen Reifungsvorgängen gewachsen zu sein. An dieser Aufgabe zu arbeiten, hält Meng unter den gegebenen Umständen mit gewissen Einschränkungen für möglich.

Im zweiten Aufsatz spricht Harald Petri “Vom Zusammenleben in einer Welt”. Er bezieht sich da auf ein Wort von Jack Rees, daß es das Ziel der Mentalhygiene sei, den Menschen instand zu setzen, mit seinen Mitmenschen in einer Welt zu leben.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.