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Bowlby, J. (1961). DIE TRENNUNGSANGST. Psyche – Z Psychoanal., 15(7):411-464.
    

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(7):411-464

DIE TRENNUNGSANGST

John Bowlby

Translated by:
Marianne Baumann

Unsere Beobachtungen an kleinen Kindern

Seit 1948 macht die Tavistock-Gruppe für Forschungsarbeiten über die kindliche Entwicklung exakte Aufzeichnungen, wie Kinder zwischen ungefähr einem und vier Jahren sich verhalten, wenn sie von ihren Müttern, mit denen sie eng verbunden sind, getrennt werden und sich bei Fremden aufhalten müssen. Es sind bereits einige vorläufige Arbeiten und ein wissenschaftlicher Film darüber veröffentlicht worden (Robertson und Bowlby 1952, Robertson 1953a und b, Bowlby 1953, 1954); ein umfassender Bericht von James Robertson und dem Verfasser der vorliegenden Arbeit ist in Vorbereitung. Dieser Bericht stützt sich nicht nur auf die Beobachtungen von Robertson und anderen Forschern, vor allem von Burlingham und Freud (1942, 1944) und von Heinicke (1956), sondern auch auf Berichte von Müttern und Kinderschwestern, die am unmittelbarsten mit dem Problem zu tun haben. Da die Beobachtungen weitgehend übereinstimmen, ist es u. E. auf empirischem Weg sichergestellt, daß alle Kinder dieses Alters auf die obengenannte Erfahrung mit Schock und Angst reagieren, ausgenommen diejenigen, die bereits unter einem beträchtlichen Mangel an mütterlicher Fürsorge gelitten haben oder schwer krank sind. Wir legen Nachdruck auf die Relevanz des Beobachtungsmaterials, da es nicht selten auf Grund theoretischer Erwartungen bezweifelt wird. Unserer Ansicht nach ist in solchen Fällen die Theorie irreführend, während die Beobachtungen stimmen.

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