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Reca, T. (1962). BEHANDLUNG EINES SECHSJÄHRIGEN KINDES MIT SCHIZOPHRENER PSYCHOSE. Psyche – Z Psychoanal., 16(3):197-208.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3):197-208

BEHANDLUNG EINES SECHSJÄHRIGEN KINDES MIT SCHIZOPHRENER PSYCHOSE

Telma Reca

Translated by:
M. von Niederhöffer

Es ist bekannt, daß die bei Behandlung der Neurosen angewandten Techniken bei Psychosen nicht erfolgreich sind. Für erwachsene Patienten sind neue Behandlungstechniken und Gesichtspunkte vorgeschlagen und geprüft worden. Paul Federn, Frida Fromm-Reichmann, John Rosen und Marguerite Sechehaye haben auf diesem Gebiet Grundlegendes erarbeitet.

In bezug auf die Kinderpsychosen—vor allem die schizophrenen Psychosen—besteht weder über die Ätiologie noch die Behandlung Übereinstimmung. Bender hat die Rolle der organischen Faktoren hervorgehoben. Die Bedeutung der Mutter-Kind-Beziehung war Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen, die hauptsächlich von analytischer Seite, aber auch von anderen Forschern, wie Kanner, kamen. Auf die Funktion fortgesetzt angsterzeugender Umstände wurde von Bettelheim hingewiesen.

Auch die der theoretischen Orientierung entsprechend aufgestellten Behandlungstechniken sind verschieden. Die Bostoner Gruppe hebt die Anwendung der Identifikationsmöglichkeiten des Patienten mit dem Therapeuten (als Mutterfigur) hervor. Das erzieherische und Verhalten bildende Vorgehen—das in gewisser Weise den bei hirnverletzten Kindern angewandten Methoden ähnelt—hat die Unterstützung der Forscher, die eine organische Grundlage des Prozesses annehmen. Stationäre Klinikbehandlung wurde als notwendig angesehen (Bradley, Bettelheim u. a.), der Wert ambulanter Behandlung für Mutter und Kind wird von anderen untersucht (die Bostoner Gruppe und viele andere).

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