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Salomon, F. (1962). Whyte, Lancelot Law: The Unconscious before Freud. New York (Basic Books) 1960, 219 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 16(4):750-751.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(4):750-751

Whyte, Lancelot Law: The Unconscious before Freud. New York (Basic Books) 1960, 219 Seiten.

Review by:
F. Salomon

Es ist das Anliegen des Autors, aus dem Geistesgut schöpferisch Denkender, die teilweise bis zu zwei Jahrhunderte vor Freud gelebt haben, nachzuweisen, daß auch sie sich schon mit dem beschäftigt haben, was der Schöpfer der Psychoanalyse schließlich wissenschaftlich entdeckt und herausgearbeitet hat, das Verstehen unbewußter Denkprozesse. Whyte macht es eindeutig klar, daß dieses Gedankengut nicht etwa direkt zu Freud hingeführt habe, sondern daß einfach von den verschiedensten Seiten des Intellekts her die Frage nach dem Unbewußten aufgeworfen worden war. Unter denjenigen, die in diesem Buch Erwähnung finden, werden Namen von Mystikern, Philosophen, Dichtern, Wissenschaftlern und Politikern und deren Ideen zu diesem Fragenkomplex angeführt. Es ist allerdings nicht richtig, wenn der Autor erwähnt, weder Freud noch andere Psychoanalytiker hätten darauf hingewiesen, daß viele Einsichten eines Nietzsche oder Dostojewski, dessen direktes Verständnis für unbewußte Vorgänge hier übrigens unterschätzt wird, ihren eigenen Erkenntnissen vorausgingen.

Der großartige historische Überblick, den diese Veröffentlichung gibt, ist in so prägnanter und klarer Form dargeboten, daß es unmöglich ist, ihn in einigen Absätzen zusammenzufassen, ohne dem reichen Stoff Gewalt anzutun. Es erscheint uns jedoch wichtig hervorzuheben, daß ein Arzt, der in gewisser Hinsicht zum Vater der modernen Psychologie wurde, ohne es zu wissen, weit zurückliegende philosophische Gedankengänge aufgegriffen und durch das Medium der psychologischen Durchforschung des Menschen der Philosophie neue Probleme und Aufgaben zur Lösung gestellt hat.

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