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de Boor, C. (1962). Knoepfel, H.-K.: Einfache Psychotherapie für den Hausarzt. Bern und Stattgart (Huber Verlag) 1961, 221 Seiten, 18,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(4):759-761.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(4):759-761

Knoepfel, H.-K.: Einfache Psychotherapie für den Hausarzt. Bern und Stattgart (Huber Verlag) 1961, 221 Seiten, 18,50 DM.

Review by:
C. de Boor

Unter “einfacher Psychotherapie”, die der Verf. zu praktizieren vorschlägt, versteht er etwas, das für den hauptberuflichen Psychotherapeuten zu den bisher ungeklärtesten methodischen und therapeutischen Problemen gehört: die Kurztherapie mit einer Behandlungsstunde pro Woche. Auffallend ist auch der Optimismus, mit dem der Verf. das so heikle Thema einer psychotherapeutischen Vorbildung des Hausarztes behandelt, wenn er schreibt, daß es genüge, die ersten Behandlungsversuche bei einem älteren, erfahrenen Kollegen zu kontrollieren. Allerdings weist er auch darauf hin, daß dieses Behandlungsverfahren nur bei relativ gesunden und ausreichend angepaßten Patienten angewendet werden könne, und er informiert über die Reichweite, Grenzen und Gegenindikationen. Sein kurzer Abriß der Entwicklungspsychologie ist instruktiv und bringt für den Hausarzt viel neues, teilweise psychoanalytisches Material — wieweit dieser es aber affektiv annehmen kann, wird sich erweisen müssen.

Als Ziel in der Therapie geht es dem Verf. weniger um Symptomheilung als um Reifung der Persönlichkeit. Bezüglich der Behandlungstechnik könnte man zusammenfassen: Übertragungsdeutungen werden vermieden, Verhaltensdeutungen werden gegeben mit Hinweisen auf inhibierende Gegenbesetzungen und Fixierungen an infantile Über-Ich-Verbote; außerdem ermunternder Zuspruch, selbst auch etwas zu wagen, latent gebliebene Lebensmöglichkeiten zu mobilisieren.

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